Sinnbild für Bildungsarbeit Landfrauen pflanzen in Aschendorf eine Rotbuche

Von Christiane Scheller

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Angeführt von Agnes Rösing und Sieglinde Hackling (von links) pflanzten die Landfrauen aus dem Nordkreis eine Rotbuche auf dem Gelände der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf. Foto: Christiane SchütteAngeführt von Agnes Rösing und Sieglinde Hackling (von links) pflanzten die Landfrauen aus dem Nordkreis eine Rotbuche auf dem Gelände der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf. Foto: Christiane Schütte

Aschendorf. Traditionell haben die Landfrauen aus dem Altkreis Aschendorf-Hümmling am Mittwoch wieder eine Baumpflanzaktion durchgeführt. Gastgeber war in diesem Jahr der Landfrauenverein Aschendorf.

Dazu wurde auf dem Außengelände der Heinrich-Middendorf-Oberschule eine junge Rotbuche gepflanzt. Sieglinde Hackling vom Vorstand der Aschendorfer Landfrauen betonte in ihrer Ansprache, dass die Landfrauen sich seit vielen Jahren für Bildung und gesundes Aufwachsen der Kinder engagieren.

Bewusst haben sich laut Hackling die Landfrauen dafür entschieden, eine Buche zu pflanzen. Sie gelte nach dem keltischen Baumkalender als Mutter des Waldes, als mitfühlende Trösterin und weise Ratgeberin und versinnbildliche damit wichtige Säulen in der Bildungsarbeit jeder Schule.

Schulleiterin Erika Behrens hob hervor, dass für die Buche auf dem Gelände der Schule genau der richtige Standort gefunden worden sei, denn Stäbchen aus Buchenholz, die sogenannten Ruben, seien mit ihren Schriftzeichen Ursprung unseres heutigen Alphabets. Gleichzeitig wertete sie die Landfrauenaktion als Startschuss für eine Baumpflanzaktion der Schule am Kollmannsweg.

Ralf Diedrichs, stellvertretender Bürgermeister von Aschendorf, verdeutlichte, dass die Rotbuche eine Lebenserwartung von 300 Jahren habe und somit Generationen von Schülern und Lehrern unter ihren Schutz stellen könne.


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