Weihnachtsgeschenke für Kinder Wunschzettelaktion im Nordkreis läuft an

Von Jan-Hendrik Kuntze

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Ihr Ziel ist es, Kinderaugen an Heiligabend zum Leuchten zu bringen: (von links) Ursula Naujok, Maria Hanekamp, Birgitt Ridder-Stockamp, Christa Kampen, Birgit Berssen und Stefanie Blöchl-Ohlmann. Foto: Jan-Hendrik KuntzeIhr Ziel ist es, Kinderaugen an Heiligabend zum Leuchten zu bringen: (von links) Ursula Naujok, Maria Hanekamp, Birgitt Ridder-Stockamp, Christa Kampen, Birgit Berssen und Stefanie Blöchl-Ohlmann. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Papenburg. Zum Weihnachtsfest gehören für viele Familien neben Tannenbaum und Lichterkette auch leuchtende Kinderaugen dazu. In bedürftigen Familien sieht das oft anders aus: Das Geld fehlt zum Kauf der Geschenke. Drei Papenburger Hilfsorganisationen steuern mit einer Wunschzettelaktion gegen. Dabei kann jeder aus dem nördlichen Emsland den Jüngsten Wünsche erfüllen.

Bei dem Konzept der Wunschzettelaktion greifen der Kinderschutzbund, die Caritas sowie der Sozialverband Katholischer Männer und Frauen (SKFM) auf Altbewährtes zurück, denn die Kampagne „Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder“, so der offizielle Name, findet 2014 zum siebten Mal in Folge statt.

Beschenkt werden dabei Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren, die bei den Veranstaltern als bedürftig registriert sind, hieß es in einem Pressegespräch. Diese Kinder dürfen einen Wunsch im Wert von 15 bis 25 Euro auf einem Wunschzettel notieren, die in den kommenden Tagen an die Kinder ausgeteilt werden. Anschließend werden die Wünsche an sogenannte „Weihnachtswunschbäume“ angebracht. Dabei handelt es sich um Baumattrappen aus Sperrholz, die Ende November in den Kirchen des nördlichen Emslandes aufgestellt werden.

Nun kommen die Bürger ins Spiel: Jeder kann sich von den Bäumen einen oder mehrere Wünsche herunternehmen und diese erfüllen. Dafür kauft er den gewünschten Gegenstand ein und gibt das Geschenk inklusive Wunschzettel bei den vorgesehenen Stellen ab (siehe Zur Sache). Wichtig dabei ist, dass die Geschenke nicht von den Spendern verpackt werden. Die Gaben werden den Familien dann in der Woche vor Weihnachten übergeben.

Die Aktion kann jedoch auch über eine Geldspende unterstützt werden. Damit werden die Wünsche erfüllt, die nicht von den Bäumen genommen wurden. Da in den vergangenen Jahren meistens mehr Spenden eingezahlt wurden, als für die Aktion nötig war, werden eventuelle Überschüsse dafür verwendet, eine Familienfreizeit im Sögeler Marstall Clemenswerth für Bedürftige zu finanzieren. Diese dauert drei bis fünf Tage und findet stets in den Sommermonaten statt.


Abgabestellen für Geschenke

Die Geschenke können bis zum Stichtag an folgenden Stellen abgegeben werden: In Papenburg und Umgebung können die Gaben beim Sozialen Kaufhaus Papenburg, Grader Weg 58, bis zum 8. Dezember aufgegeben werden. Spenden aus Esterwegen, Breddenberg, Bockhorst und Hilkenbrook können bis zum 6. Dezember beim Agape Tisch Esterwegen, Alte Schulstraße 15, hinterlegt werden. In Sögel nimmt das Pfarrhaus am Jakobusplatz die Präsente bis zum 13. Dezember entgegen. Für Werlte, Vrees, Rastdorf und Lorup gilt der 14. Dezember als Stichtag. Während in Lorup und Vrees die Geschenke den jeweiligen Pfarrbüros überlassen werden können, sind die Schenkungen in Rastdorf beim Kindergarten abzugeben. In Werlte bestehen beide Möglichkeiten: Sowohl die drei Kindergärten, als auch das evangelische und katholische Pfarrbüro gelten als Annahmestellen.

Geldspenden können auf das Konto des Kinderschutzbundes entrichtet werden, IBAN: DE91266 500011180015297.

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