Eine Nummer, vier Einrichtungen Caritas bietet Pflegenotruf rund um Papenburg an

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Unter einer gemeinsamen Nummer sind die Dienste von Stefanie Freimuth-Hunfeld, Holger Möhlenkamp, Monika Brunsen und Markus Schütte zu erreichen. Foto: Dirk HellmersUnter einer gemeinsamen Nummer sind die Dienste von Stefanie Freimuth-Hunfeld, Holger Möhlenkamp, Monika Brunsen und Markus Schütte zu erreichen. Foto: Dirk Hellmers

Papenburg. Die Pflegeeinrichtungen der Caritas im nördlichen Emsland wollen ihre Kräfte bündeln. Unter einer gemeinsamen Telefonnummer bieten sie künftig einen Pflegenotruf an, um pflegende Angehörige zu Hause zu unterstützen.

„Wir wollen schnelle Hilfe bieten, wenn die Pflegenden überfordert sind“, sagt Holger Möhlenkamp, Leiter des Johannesstifts in Papenburg und Dörpen. In dem neuen Verbund sollen kurzfristig Heimplätze, ambulante Pflege und Ähnliches vermittelt werden. „Bei medizinischen Notfällen gilt aber weiter die 112“, macht Möhlenkamp deutlich.

Teil der Partnerschaft ist neben dem Johannesstift in Papenburg und Dörpen auch das Nikolausstift in Rhede. Die drei Heime bieten zusammen rund 200 Betten sowie weitere Plätze in der Tagespflege. Mit den Pflegediensten Unterems sowie St. Barbara in Heede wird auch die ambulante Pflege abgedeckt. Vermitteln will das Quartett ebenfalls in den Nachbarkommunen.

Wichtig ist den vier Pflegedienstleitern, dass unter der gemeinsamen Telefonnummer 0800/0005745 stets Fachkräfte zu erreichen sind. „Die können dann einschätzen, welche Art von Hilfe die Menschen brauchen“, ergänzt Stefanie Freimuth-Hunfeld, Leiterin des Pflegedienstes Unterems.

Vermittelt werden sollen jeweils die stationären Pflegeplätze. Das sind in Papenburg 98 von insgesamt 238. In Rhede und Dörpen gehören sämtliche Pflegeplätze der Caritas. Insgesamt gibt es im Emsland 2300 Plätze, davon sind zurzeit etwa 200 frei.


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