Präventionstag am 23. Oktober Beratungen zu Sucht und Neuen Medien in Papenburg

Hoffen auf starkes Bürgerinteresse am Präventionstag (von links): Martin Lutz, Vorsitzender des Kriminalpräventionsvereins, und sein Stellvertreter Thomas Memering mit den Organisatoren. Foto: Stadt PapenburgHoffen auf starkes Bürgerinteresse am Präventionstag (von links): Martin Lutz, Vorsitzender des Kriminalpräventionsvereins, und sein Stellvertreter Thomas Memering mit den Organisatoren. Foto: Stadt Papenburg

Papenburg. Unter dem Motto „Eltern stärken“ startet am 23. Oktober der 3. Präventionstag in der Papenburger Heinrich-von-Kleist-Schule. Doch schon jetzt bereiten sich zahlreiche soziale Einrichtungen in Papenburg, die Polizei und die Verwaltung auf den Tag vor, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt.

„Wir haben für den Präventionstag zwölf Einzelvorträge zu verschiedenen Themen vorgesehen“, wird Jürgen Eilers, Mitarbeiter der Stadt Papenburg, zitiert. Er ist Leiter des Fachdienstes Jugend und freut sich besonders auf den „Star-Gast“ des Präventionstages: Der früher drogenabhängige Andreas Niedrig werde dabei sein. Heute sei er Profi-Triathlet und werde berichten, wie er seine Sucht überwunden hat.“

Auch Thomas Memering, Polizeioberrat beim Kommissariat in Papenburg, ist schon gespannt auf den Präventionstag. „Wir haben gemeinsam rund 15000 Postkarten an die Eltern in der Stadt verteilt. Wir wollen allen Eltern in Erziehungsfragen und zu den Themen Sucht und Neue Medien Informationen anbieten und sie dadurch als Eltern stark machen.“

Organisiert wird der 3. Präventionstag vom Kriminalpräventionsverein, in dem nicht nur die Polizei und die Stadtverwaltung Mitglied sind, sondern noch viele andere Institutionen und Gruppen aus Papenburg. „Auch alle Beratungseinrichtungen aus der Region und die Kindergärten, Schulen und die Jugendhilfe des Landkreises sind mit dabei“, so Eilers. „Diese Partner bestücken auch die rund 20 Infostände und stellen die Referenten bei den Vorträgen.“

Einen wichtigen Service zum Präventionstag steuere das Deutsche Rote Kreuz in Papenburg bei, heißt es in der Mittelung. „Das DRK hat für viele Sprachen Dolmetscher und Integrationshelfer, die die Familien informieren, die unsere Sprache nicht so gut sprechen“, so Eilers.