Übergabe der „Sonne“ im November Wissenschaftler testen Forschungsschiff der Meyer Werft

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Auf See haben sich die Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes „Sonne“ die Forschungstechnik getestet. Foto: Hero LangAuf See haben sich die Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes „Sonne“ die Forschungstechnik getestet. Foto: Hero Lang

Papenburg. Das auf der Meyer Werft in Papenburg gebaute Forschungsschiff „Sonne“ ist unter Leitung des Oldenburger Institutes für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) zu einer wissenschaftlichen Testfahrt von Bremerhaven ins schottische Aberdeen ausgelaufen. Dort wird das derzeit modernste deutsche Forschungsschiff am Mittwoch erwartet.

Wie die zum ICBM gehörende Universität Oldenburg mitteilte, erproben Wissenschaftler die Messgeräte und Arbeitsmöglichkeiten an Bord des 116 Meter langen Forschungsschiffes. Die Route der Erprobungsreise führt von Bremerhaven über den Skagerrak in Südnorwegen bis hin zur schottischen Nordsee und endet in Aberdeen.

Neben Meeresforschern des ICBM sind auch Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und der Universität Bremen an Bord, um verschiedene geophysikalische Verfahren zu testen.

Die Kosten für den Bau der „Sonne“ in Höhe von 124 Millionen Euro hat zu 90 Prozent der Bund getragen, den Rest haben die norddeutschen Küstenländer Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern übernommen.

In ihrem Heimathafen Wilhelmshaven wird die „Sonne“ im November an die Meeresforschung übergeben. Ab 2015 soll das Schiff in ihren Einsatzgebieten im Indischen und Pazifischen Ozean für wissenschaftliche Expeditionen zur Verfügung stehen.

Das ICBM, Heimatinstitut des Schiffes, ist ein Institut für Meeres- und Umweltforschung mit 170 Mitarbeitern an Standorten in Oldenburg und Wilhelmshaven.


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