„Runder Tisch Mobilität“ Elektroautos beim Klimaladen in Papenburg

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Mit dem Elektroauto in die Zukunft fahren (sitzend) Kerstin Abeln und Peter Lüttel sowie Michael Diekmann, Kathrin Klaffke, Andreas Hövelmann, Dirk Landeck und Gerd Conens. Foto: Jan-Hendrik KuntzeMit dem Elektroauto in die Zukunft fahren (sitzend) Kerstin Abeln und Peter Lüttel sowie Michael Diekmann, Kathrin Klaffke, Andreas Hövelmann, Dirk Landeck und Gerd Conens. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Papenburg. Zum „Runden Tisch Mobilität“ hatten die Stadt Papenburg sowie die Gemeinden Rhede und Dörpen und der Energieversorger EWE in den Klimaladen am Papenburger Rathaus eingeladen. In Vorträgen wie auch praktisch wurde den Teilnehmern das Thema Elektromobilität nahegebracht.

Seit Anfang des Jahres arbeiten Papenbug, Dörpen und Rhede zusammen, um ein Klimaschutzkonzept zu erstellen, mit dem der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) um 40 Prozent bis 2025 reduziert werden soll. Schon zahlreiche Workshops und Veranstaltungen sind inzwischen durchgeführt worden. Nun war es Zeit, das Thema Mobilität in den Blickpunkt zu nehmen.

„Ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf den Themenbereich Mobilität“, sagte Leo Schwarte von der Stadt Papenburg. Das sei eine „erhebliche Belastung“, wie Dirk Landeck, Stadtbaurat Papenburgs, ergänzte.

Michael Diekmann vom Energieunternehmen EWE verwies darauf, dass der Oldenburger Energieversorger eine Vorreiterrolle beim Thema alternative Antriebstechniken habe. „Seit 1996 sind wir im Erdgastankstellenbau aktiv“, so Diekmann. Kein anderer Gasversorger habe heute so viele Erdgastankstellen wie die EWE. Während das Unternehmen anfangs aufgrund seines Engagements belächelt worden sei, könne er nun feststellen, dass Mobilität auch im kommunalen Bereich seit etwa fünf Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen habe.

„Ich freue mich, dass wir Partner des Klimaschutzkonzeptes sind“, sagte Kathrin Klaffke von der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg (HÖB). Die Einrichtung ist für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Konzeptes zuständig.

Gewinnen wollten die Veranstalter durch den runden Tisch vor allem Gewerbetreibende, die zum Beispiel den Fuhrpark ihres Unternehmens auf Elektroautos umstellen wollen. So hat es auch Peter Lüttel gemacht, ein Bäcker aus Lingen, der auf der Veranstaltung von seinen Erfahrungen berichtete. Doch auch Privatleute sollten mit dem runden Tisch angesprochen werden. So standen vor dem Klimaladen zahlreiche Elektroautos , die sich die Besucher anschauen konnten.

Schwarte hob hervor, dass es wichtig sei, die Ideen des Klimaschutzkonzeptes in den Köpfen der Menschen zu verankern. Gerade angesichts klammer Haushaltskassen sei es wichtig, dass Klimapolitik nicht nur durch Investitionen von Städten und Gemeinden betrieben werde, sondern dass jeder Einzelne daran mitarbeite.

Zukünftig ist geplant, sich auch mit den Themen „Car-Sharing“ und verstärkter Fahrradverkehr sowie einem intensiveren Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu beschäftigen.


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