Attacke in Südbrookmerland 64-jähriger Ostfriese stirbt nach Schlag an den Kopf

Von Nico Buchholz

Ein 64-jähriger Mann aus dem ostfriesischen Südbrookmerland ist nach einem Schlag an den Kopf gestorben. Symbolfoto: dpaEin 64-jähriger Mann aus dem ostfriesischen Südbrookmerland ist nach einem Schlag an den Kopf gestorben. Symbolfoto: dpa

Südbrookmerland. Ein 64-jähriger Mann aus dem ostfriesischen Südbrookmerland (Landkreis Aurich) ist nach einem Schlag an den Kopf gestorben. Ein 25-Jähriger hatte das Opfer am Samstag so hart geschlagen, dass es zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Am Freitag ist der 64-Jährige an den Folgen des Schlages gestorben.

Laut Mitteilung der Polizei war es am Samstag gegen 21.50 Uhr in Südbrookmerland im Ortsteil Moordorf zu einem massiven Angriff gegen einen 64-jährigen Mann gekommen. Am Schulgelände hielt sich eine Gruppe junger Personen auf, die eine andere Gruppe Jugendlicher in der Nähe anpöbelte. Da dies anhielt und auch die Lautstärke nicht unerheblich war, forderte ein Anwohner von seinem Grundstück aus Ruhe ein.

Zwei Personen aus der Gruppe der jungen Erwachsenen gingen zu dem Anwohner. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der 64-Jährige von einem 25-Jährigen derart mit der Hand gegen den Kopf geschlagen wurde, dass dieser unvermittelt zu Boden ging. Das Opfer wurde sofort ohnmächtig.

Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass das Opfer durch den Schlag schwerste Kopfverletzungen erlitt. Der 64-Jährige wurde zunächst in ein künstliches Koma gelegt.

Am Freitag erlag das Opfer seinen schweren Verletzungen. Bei dem Täter handelt es sich um eine Person, die wiederholt polizeilich in Erscheinung getreten ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich wurde bereits am Dienstag beim Amtsgericht Aurich ein Haftbefehl gegen diesen erlassen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.