Landkreis zieht Bilanz Demenz-Beratung im Emsland häufiger nachgefragt

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Die Anzahl der Menschen mit Demenzerkrankungen steigt, so die Meinung der Ausschussmitglieder. Foto: dpaDie Anzahl der Menschen mit Demenzerkrankungen steigt, so die Meinung der Ausschussmitglieder. Foto: dpa

Lathen. Drei Jahre nach der Gründung des Demenz-Servicezentrums für den Landkreis Emsland ist die Verwaltung sehr zufrieden mit dessen Arbeit. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Integration des Landkreises in Lathen deutlich.

Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, dass aufgrund der steigenden Zahl der Demenzerkrankungen weiterhin ein solch verantwortungsbewusster Umgang mit der Krankheit notwendig sei.

Das Servicezentrum versteht sich als zentrale Steuerungs- und Koordinierungsstelle für die Vernetzung und Weiterentwicklung demenzspezifischer Angebote im Emsland. Als solche arbeitet sie auch mit externen Partnern wie Ärzten, Bildungsträgern oder Pflegeverbänden zusammen. Zu den Angeboten zählt ein Demenz-Wegweiser für das Emsland, den das Zentrum im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Daneben gehören vor allem Informationsveranstaltungen sowie Beratungen zum Aufgabengebiet. Seit Anfang 2013 haben beispielsweise 375 Betroffene Hilfe gesucht. Dabei konnte laut dem Ausschuss bereits festgestellt werden, dass der Trend in Richtung Hausbesuchen zur Beratung gehe. Dabei stehen oftmals existenzielle Schwierigkeiten im Fokus.

In Zukunft nehme sich das Zentrum vor, weitere Partner zu gewinnen und die Zusammenarbeit zu stärken. Zudem werde Wert auf qualifiziertes Personal gelegt, um auf die steigende Beratungsnachfrage reagieren zu können.

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