50-jähriges Bestehen 25 neue Mitglieder bei der KLJB Herbrum aufgenommen

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Herbrum. Die Katholische Landjungendbewegung (KLJB) Herbrum hat am Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Während des Festaktes am Freitag, an dem 200 Gäste teilnahmen, sind 25 neue Mitglieder aufgenommen worden. Alle Festredner hoben die große Bedeutung der KLJB für das Dorfleben in Herbrum hervor.

Der Vorsitzende der KLJB Herbrum, Thorsten Larysz, betonte in seiner Rede in der Herbrummer Mehrzweckhalle die Leistungen der Jugendorganisation in jüngerer Vergangenheit. Regelmäßig würden von der KLJB die Fastenmarschstationen in Herbrum organisiert und betreut, Geistergänge für Zeltlager geplant und die Sternsingeraktion durchgeführt. Ebenfalls erinnerte er an die 72-Stunden-Aktion, die die Herbrummer im vergangenen Jahr veranstalteten, wobei sie den Dorfgemeinschaftsplatz renovierten. „Mittlerweile haben wir 75 Mitglieder. Das spricht eindeutig für unsere Arbeit“, bilanzierte Larysz. Vor 50 Jahren war die Gruppe mit 24 Mitgliedern gestartet.

Erstmals sei die KLJB beim vergangenen Karnevalsfest in Papenburg auch mit einem eigenen Wagen vertreten gewesen. Das sei hilfreich gewesen, „um den Papenburgern zu zeigen, dass das kleine Örtchen immer noch da ist“, meinte Larysz.

Dem Festkommers war eine Messe vorausgegangen, in die die offizielle Aufnahmezeremonie von 25 neuen Mitgliedern integriert war. Pfarrer Ulrich Högemann betonte in seiner Predigt die Bedeutung der Vereinsarbeit für die Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen sowie auch für die Gemeinschaft. Immer wieder müsse die „Wer-macht’s?“-Frage in der Vereinsarbeit beantwortet werden. Dabei lernten die Jugendlichen, sich nicht „wegzuducken“, so Högemann. „Dieser Verein hat über Jahrzehnte dazu beigetragen, dass aus jungen Menschen Leute mit einer
starken Persönlichkeit werden.“

Verantwortungsgefühl

Zu den Feierlichkeiten waren nicht nur mehrere Abordnungen der Herbrumer Vereine und anderer KLJB-Gruppen erschienen, sondern auch zahlreiche Politiker. Gerd Geiger (CDU), Ortsvorsteher Herbrums, dankte allen Mitgliedern der KLJB für ihr uneigennütziges Engagement, mit dem sie Verantwortungsgefühl in die Gemeinschaft trügen.

Der Bürgermeister Papenburgs, Jan Peter Bechtluft (CDU), schloss sich dem an. Die große Bedeutung der KLJB für die Dorfgemeinschaft sei unverkennbar: „Jede einzelne Veranstaltung durchdringt das Dorfleben.“ Angesichts der großen Mitgliederzahl müsse man sich keine Sorgen um die Zukunft des Vereins machen. „Es gibt hier kaum einen Jugendlichen, der nicht in der Landjugend ist.“

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann dankte der KLJB Herbrum auch für ihre politische Meinung. Die Positionspapiere, die regelmäßig bei ihr zu den unterschiedlichsten Themen eingingen, seien gern gesehen. „Ihr setzt euch für die unterschiedlichsten Dinge ein“, lobte Connemann. Zu den Gratulanten zählte auch Bernd Schmees, Mitglied des SPD-Ortsvereins Aschendorf.

Auch der zweite Diözesanvorsitzende des KLJB, Erwin Schmit, sprach den Herbrumern Glückwünsche aus. „Unsere Grundsätze sind seit 50 Jahren die gleichen geblieben“, so Schmit, und würden immer noch erfolgreich umgesetzt.

Im Anschluss an die
Festreden veranstaltete die KLJB eine Tombola, dessen Hauptpreis ein neuer Flachbildfernseher war. Danach wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Am Sonntag war die KLJB Ausrichter des alle zwei Jahre stattfindenden Herbrumer Dorffestes. Dort begeisterte auch die erst seit wenigen Jahren existierende Herbrumer Theatergruppe. Sie führte am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen verschieden kleine Sketche auf Platt- und Hochdeutsch auf. Daneben wurden Spiele für Jung und Alt geboten.


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