Schulleiter schlägt Alarm Vandalismus an Schule in Aschendorf

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Übel:  Schmierereien an der Amandusschule. Foto: privatÜbel: Schmierereien an der Amandusschule. Foto: privat

Aschendorf. Nach neuen Fällen von Vandalismus an der Amandusschule in Aschendorf schlägt Schulleiter Thomas Heinzmann jetzt Alarm. In einer E-Mail an Ortsbürgermeister Friedhelm Führs (CDU), die unserer Zeitung vorliegt, bittet Heinzmann um Hilfe. Anlass sind zum Teil üble Schmierereien am Schulgebäude und an Spielgeräten.

Zudem ist der städtische Spielplatz an der Schulstraße offenbar in einem derart schlechten Zustand, dass Heinzmann den Lehr- und Betreuungskräften teilweise untersagt hat, den Spielplatz zu nutzen. „An vielen Spielgeräten besteht erhebliche Verletzungsgefahr. Der ehemals schöne und von den Kindern gerne genutzt Sandkasten wächst mehr und mehr zu. “, so der Schulleiter.

Wegen der jüngsten Vandalismusvorfälle an der Schule mehren sich Heinzmann zufolge in Elternschaft und Kollegium Forderungen nach einer Lösung. Dabei rückt auch die Debatte um eine Einzäunung der Schule wieder stärker in den Blick. Zudem kündigte Heinzmann an, Anzeige wegen Sachbeschädigung zu erstatten.

Die Schmierereien und die „teilweise sehr dreckigen Fenster“ hätten den Eltern der neuen Erstklässler kein gutes Erscheinungsbild geboten, so Heinzmann weiter. Dabei betont er allerdings ausdrücklich, „dass unser Hausmeister Manfred Berling eine ganz hervorragende Arbeit leistet“.

Dem Schulleiter zufolge gibt es durchaus Argumente gegen eine Einzäunung („auch wir wollen die Kinder nicht einsperren“). Und doch verweist er darauf, dass sich im Sommer regelmäßig Jugendliche auf dem Schulhof treffen, um Alkohol zu trinken. Dabei hinterlassen sie immer wieder Dreck und Scherben. Über diese Zustände hatte sich die Schule erstmals bereits 2009 öffentlich beklagt.


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