Auf der Landesgartenschau Bischof Bode tauft zweite Caritas-Rose in Papenburg

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Mit Emswasser taufte Bischof Franz-Josef Bode (rechts) die St.-Martins-Rose gemeinsam mit Diakon Gerrit Schulte, Caritasdirektor Franz Loth und Züchter Armin Eßer (von links) auf dem Achterdeck der Landesgartenschau. Foto: Kristina MüllerMit Emswasser taufte Bischof Franz-Josef Bode (rechts) die St.-Martins-Rose gemeinsam mit Diakon Gerrit Schulte, Caritasdirektor Franz Loth und Züchter Armin Eßer (von links) auf dem Achterdeck der Landesgartenschau. Foto: Kristina Müller

Papenburg. Mit Emswasser aus einer Gießkanne hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode auf der Landesgartenschau in Papenburg die zweite Caritas-Rose, benannt nach dem Heiligen St. Martin, getauft. Die Patenschaft übernahm der Bischof persönlich.

Die Rose, die nach dem „Heiligen des Teilens“, Bischof Martin von Tours, benannt wurde, zeigt laut Bode, welch wunderbares Bild die Schöpfung ist und wie dafür gesorgt werden muss, dass diese erhalten wird. Die Zuwendung zum Menschen, beispielsweise durch die Caritas und andere Einrichtungen, würde am besten „im Zeichen der Rose“ geehrt.

Nach der Taufe unterzeichnete der Bischof die Patenschaftsurkunde. „Die Caritas tritt wie der heilige Martin für Barmherzigkeit und Gerechtigkeit ein.“ Die St.-Martins-Rose solle als Zeichen für die Hinwendung zum Nächsten die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit der Caritas im Bistum Osnabrück unterstützen, so Bode.

Mit dieser Edelrose solle Wertschätzung zum Ausdruck gebracht werden, erklärt Diakon Gerrit Schulte. Durch den Verkauf der Rosen wolle die Caritas mit dem Erlös Menschen in Not beistehen.

Die St.-Martins-Rosen seien vor rund zwölf Jahren in Südfrankreich gezüchtet worden, berichtete der Züchter der Rose, Armin Eßer, aus Pinneberg. In ihrem Geburtsjahr habe die Rose etwa 110000 Geschwister gehabt, so Eßer.

Nach sieben Jahren Testphase mit allen äußeren Einflüssen wie Wind und Wetter, Krankheiten und tierischen Feinden wie Läuse hätten etwa 4000 der Rosen überlebt. Davon seien 400 nach Hamburg gebracht worden und letztendlich nur noch drei übrig geblieben. Eine dieser drei übrigen Rosen sei die St.-Martins-Rose, so Eßer.

Die Landesgartenschau sei ein geeigneter Platz für diese Rose, meinte Papenburgs stellvertretender Bürgermeister Jürgen Broer. Er hoffe, dass die Rose in vielen Gärten einen Platz finden und die vielen Menschen mit ihrem Duft erfreuen wird.


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