Feier mit rund 200 Gästen Papenburger Bildungs- und Kulturzentrum eingeweiht

Den kirchlichen Segen gab Pastor Gerrit Weusthof (r.). Foto: Jürgen EdenDen kirchlichen Segen gab Pastor Gerrit Weusthof (r.). Foto: Jürgen Eden

Papenburg. Rund 200 Gäste haben der frühere Geschäftsführer der Volkshochschule (VHS) Papenburg, Karl-Heinz Menke, und dessen Nachfolgerin Natascha Hartleif am Donnerstag zur Einweihung des Bildungs- und Kulturzentrums „Dieckhaus“ in Papenburg begrüßt.

Umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten liegen zurück. Nicht nur die denkmalgeschützte Jugendstilvilla „Villa Dieckhaus“ aus dem Jahr 1903 wurde umfassend instand gesetzt, auch das angrenzende Haus Veen sowie das benachbarte Kutscherhaus waren in diese Maßnahme einbezogen. Im Zuge der Arbeiten erfolgte aber auch die Erstellung eines neuen Gebäudes, das künftig die beiden historischen Häuser Villa Dieckhaus und Kutscherhaus miteinander verbindet.

Menke hob in diesem Zusammenhang hervor, dass mit der Fertigstellung der Arbeiten die Aus- und Weiterbildung nun an einem zentralen Ort in Papenburg erfolgen kann. Bisher war die VHS an mehreren Stellen der Stadt verteilt. Außerdem bezogen die Stadtbibliothek KÖB, die religionspädagogische Arbeitsstelle des Bistums und der Kulturkreis ihre Räume in dem Bildungs- und Kulturzentrum. Bei dem Neubau sowie den sanierten Bereichen handelt es sich nach Worten der Architekten Berthold Henschel und Christiane Schomaker aus Sögel auch um ein energetisch auf dem neuesten Stand befindliches Objekt nach dem sogenannten KfW-70- Standard. Nach Fertigstellung verfügt es über eine Nutzfläche von rund 3600 Quadratmetern. Davon entfallen rund 1900 Quadratmeter auf den Altbau. Die neue Fläche beträgt etwa 1700 Quadratmeter.

Der Zeitplan wurde kräftig ins Wanken gebracht, als deutlich wurde, dass die Villa Dieckhaus einen deutlich höheren Sanierungsbedarf hatte. Die Sanierung war jedoch nach Worten von Henschel alternativlos. Denn ansonsten hätte das damals einsturzgefährdete Gebäude für den Besucherverkehr gesperrt werden müssen.