„Junge Alte“ stellen Bilder aus Kunst für die Papenburger Stadtbibliothek

Ausstellung mal anders:  Die Frauen des Donnerstagateliers für „Junge Alte“ zeigen ihre Kunst derzeit in der Stadtbibliothek Papenburg. Bücherei-Leiterin, Antje Brockhoff-Smidt (dritte von rechts), will damit die Räume beleben. Foto: Juliane HornAusstellung mal anders: Die Frauen des Donnerstagateliers für „Junge Alte“ zeigen ihre Kunst derzeit in der Stadtbibliothek Papenburg. Bücherei-Leiterin, Antje Brockhoff-Smidt (dritte von rechts), will damit die Räume beleben. Foto: Juliane Horn

Papenburg. Es ist eine Premiere für die Frauen vom Donnerstagsatelier für „Junge Alte“ der Kunstschule Zinnober in Papenburg. Zum ersten Mal wird die Kunst der acht Teilnehmerinnen derzeit öffentlich ausgestellt. Angeschaut werden können die Gemälde in der Katholisch öffentlichen Bücherei.

Viele der Frauen nehmen schon seit Jahren gemeinsam am Malkurs der Kunstschule teil. In den neuen Räumen der Bücherei haben sie nun aber die Möglichkeit, ihre Werke auch zu präsentieren. Zwischen den Bücherregalen hängen Acryl-, Öl- und Aquarellgemälde, die im Rahmen des Kurses entstanden sind.

Was die Frauen verbindet, ist, dass sie schon immer kreativ waren, beruflich aber nichts mit Kunst zu tun hatten. Ihrem Hobby gehen sie nun gemeinsam nach. Im Kurs – unter der Leitung von Alexej Janzen – entscheiden sie selbst, was sie malen wollen . Meist sei es aber so, dass sie sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen, sagt Petra Wendholz, Leiterin der Kunstschule Zinnober .

Angeregt durch eine der Teilnehmerinnen des Donnerstagsateliers ist schließlich die Kooperation mit der Bücherei zustande gekommen. Auch bei der Leiterin, Antje Brockhoff-Smidt, fand die Idee Anklang. „Wir wollten schon länger Bilder ausstellen, aber in den alten Räumlichkeiten hatten wir dafür einfach keinen Platz“, sagt sie. Jetzt sei es in der Bücherei heller, sodass die Gemälde an den Wänden und auf Staffeleien zwischen den Bücherregalen besser zur Geltung kämen.

Etwa 12 Werke verzieren momentan die Räume der Stadtbibliothek. Ausgesucht haben sie die Hobby-Malerinnen selbst. Dann haben sie zusammen geschaut, welches Bild wohin passt, sagt Brockhoff-Smidt. Besonders, weil es sehr persönliche Werke sind, würden sie die Räume der Bibliothek bereichern. Auch die Besucher hätten sie bereits darauf angesprochen, wie gut ihnen die Bilder gefallen.

Und weil auch Brockhoff-Smidt selbst „sehr zufrieden“ mit der Ausstellung ist, sollen die Bilder sogar noch länger als gedacht zwischen den Büchern hängen bleiben. Mit den Frauen vom Malkurs hat sie sich zudem darauf geeinigt, den Bestand noch vor dem Tag der offenen Tür, der am Sonntag, 28. September, stattfindet, aufzustocken. Dort, wo es jetzt noch weiß an den Wänden ist, können die Hobby-Künstlerinnen dann noch weitere ihrer Werke aufhängen.