Papenburger Musiksommer 2500 Gäste besuchen Konzert von „Mr. Joe & Band“



Papenburg. Der Auftritt von „Mr. Joe & Band“ am Freitagabend auf der Landesgartenschau in Papenburg war das bislang am besten besuchte Konzert der Gartenschau-Veranstaltungsreihe „Papenburger Musiksommer“. Magerer fiel die Besucherzahl am Samstag aus: 500 Gäste kamen zm sogenannten „Party Pop“ mit den Bands „Dschinghis Khan“ und „Großstadt Freude“.

Fast 2500 Gäste waren laut Pressesprecherin Imma Schmidt am Freitag auf das Gartenschaugelände rund um das Forum Alte Werft gekommen, um den Songs der Joe-Cocker-Coverband zu lauschen. Die Truppe aus Sachsen um Günter Franz widmet sich seit den 1990er-Jahren dem Werk des britischen Rocksängers und überzeugte mit ihrem Auftritt das Papenburger Publikum.

Marcel Serafin, selbst Schlagzeuger aus Rhauderfehn, war begeistert: „Die Gruppe ist super aufeinander eingespielt, die Stücke kommen extrem authentisch rüber. Würden der Leadsänger und Joe Cocker nebeneinander vorne stehen – vielleicht wüsste man gar nicht, wer wer ist“, wird er in einer Mitteilung der Gartenschau zitiert.

Joe Cocker stürmte die Charts oft mit gecoverten Titeln, denen er im Ausdruck eine sehr eigene Note verlieh. So waren auf der Sparkassen-Bühne Titel wie „Don’t let me be misunderstood“ dabei, ein 1964 entstandener Bluessong von Nina Simone. Auch der vielfach neu interpretierte Titel „Summer in the City“ gehörte zum Programm des Abends. Höhepunkt war jedoch die Woodstock-Hymne „With a little help from my friends“. Das Publikum sang, klatschte und vor der Bühne tanzten einige Paare.

Ähnlich aktiv zeigten sich die Besucher der Konzerte am Samstagabend – trotz gelegentlicher Schauer. Vor allem „Dschinghis Khan“ habe unter anderem mit dem gleichnamigen Klassiker sowie „Moskau“ die Begeisterung leidenschaftlicher Fans geweckt, heißt es in der Mitteilung. Unterstrichen wurde die Wirkung der Musik von der Tanzgruppe „The Legacy of Genghis Khan“. Sie unterstützte die drei verbliebenen Original-Mitglieder der Band – Wolfgang Heichel, Henriette Strobel und Edina Pop – auch gesanglich.

Zuvor aber hatten die „Großstadt Freunde“ mit schmusig-rockigen Songs ein wenig Berliner und Hamburger Luft nach Papenburg gebracht.


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