Kunstatelier wird zur Galerie Ausstellungen bis September am Papenburger Hauptkanal

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Editha Janson arbeitet an einer Monotypie. Foto: TwicklerEditha Janson arbeitet an einer Monotypie. Foto: Twickler

Papenburg. Das Atelier der Kunstschule Zinnober am Papenburger Hauptkanal verwandelt sich bis Mitte September in eine Kunstgalerie. Im Zweiwochen-Rhythmus stellen hier verschiedene Künstler ihre Werke aus. Sie richten die Galerieflächen individuell ein und organisieren ihre Ausstellungen und Öffnungszeiten eigenverantwortlich. Das Atelier ist jeden Tag, außer montags, mindestens drei Stunden lang geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Die erste Ausstellung zeigt die Werke von Editha Janson. Die gebürtige Mülheimerin interessiert sich besonders für Monotypien. Dabei werden Glas-, Acryl- oder Metallplatten bemalt und auf Papier gedruckt. Auf diese Weise entsteht, anders als bei herkömmlichen Druckgrafiken, nur ein einziges Bild.

Wahl-Papenburgerin

Janson hat im vergangenen Jahr ihr Studium an der Düsseldorfer Freien Akademie für Malerei abgeschlossen. Bereits seit 2011 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und hat seither zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im Emsland, Ostfriesland, Recklinghausen und Düsseldorf organisiert. Die Wahl-Papenburgerin ist außerdem für die Kunstschule Zinnober tätig.

Die Stadt stellt der Schule das Atelier für den Zeitraum der Landesgartenschau zur Verfügung. Seit seiner Eröffnung wurde das Atelier für die Kurse der Kunstschule genutzt. Wegen der Sommerpause dienen die Räume nun als Galerie.

Durch den Gartenschaubetrieb seien nicht nur Papenburger zu Besuch im Atelier, sagt Janson. Sogar Menschen aus Zürich, Münster und Koblenz hätten ihren Weg in die Räume am Hauptkanal gefunden. „Die Leute haben Fragen, sprechen einen an“, sagt sie. Am ersten Tag ihrer Ausstellung sei es erstaunlich voll gewesen.

Noch bis zum 3. August stellt sie zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr in der Galerie aus. Am letzten Tag findet um 16 Uhr eine Finissage statt, die von Stanley van Sprang musikalisch begleitet wird. Jeder, der Zeit habe, sei eingeladen, sagt Janson. Danach wird bereits die nächste Ausstellung beginnen.


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