Kinderschutzbund stellt Pläne vor Neues Hilfsangebot für Familien rund um Papenburg

Von Eva Kleinert

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Im neuen Schaukasten, der in der Johannesburg gebaut wurde, informiert nun der Ortsverband des Kinderschutzbundes um (von links) Ingeborg Jürgensen, Christa Kampen, Maria Hanekamp und Birgitt Ridder-Stockamp. Foto: Eva KleinertIm neuen Schaukasten, der in der Johannesburg gebaut wurde, informiert nun der Ortsverband des Kinderschutzbundes um (von links) Ingeborg Jürgensen, Christa Kampen, Maria Hanekamp und Birgitt Ridder-Stockamp. Foto: Eva Kleinert

Papenburg. Der Ortsverband Papenburg-Aschendorf des Kinderschutzbundes hat bei seiner Mitgliederversammlung am Mittwoch auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt. So seien die vergangenen Monate sowohl von personellen Veränderungen als auch von zahlreichen Aktionen geprägt gewesen, ging es aus dem Bericht der ersten Vorsitzenden, Birgitt Ridder-Stockamp, hervor.

Gleich zwei Mitarbeiterinnen hätten im vergangenen Jahr den Papenburger Verein verlassen, so Ridder-Stockkamp. Neu eingestellt habe der Ortsverband deswegen Stefanie Blöchl-Ohlmann. Sie arbeitet nun zwölf Stunden in der Woche für den Verband. Darüber hinaus hätten Praktikantinnen unter anderem bei der Wunschzettelaktion geholfen, so die Vorsitzende.

Blöchl-Ohlmann gab an, in Zukunft das Familienpatenprojekt neu beleben zu wollen. Dabei gehe es darum, Familien in Problemlagen zu unterstützen und zu entlasten. Dazu erklärte Ridder-Stockamp: „Wir wollen aber auf keinen Fall den sozialpädagogischen Helfern in die Quere kommen, sondern nur präventiv oder nachsorgend aktiv werden.“ Für das Projekt würden derzeit noch ehrenamtliche Paten gesucht.

Auf stabilen Beinen steht indes die Kleiderkammer. Wie Ehrenvorsitzende Ingeborg Jürgensen berichtete, werde das Angebot sehr gut angenommen. Momentan sei die Kleiderkammer im Vereinsheim an der Marktkirche 6 in Papenburg dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Nach den Sommerferien öffne die Kleiderbörse zusätzlich montags von 10 bis 12 Uhr, so Jürgensen.

Reger Nachfrage erfreut sich laut Brigitte Drexelius auch die Hausaufgabenhilfe , die im Schnitt sieben Kinder mittwochs und donnerstags besuchen. Laut Ridder-Stockamp wird auch das ADHS-Training mit Wolfgang Franz gut angenommen.

Dank der großzügigen Spenden kann in diesem Jahr für 40 Personen eine fünftätige Ferienfreizeit angeboten werden. Das Geld laut Kassenwart Christopher Trouw von zahlreichen Vereinen, Institutionen, Unternehmen und Privatleuten. „Wir sind aber auch weiterhin auf Spenden angewiesen“, erklärte Ridder-Stockamp.


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