Investition von Vodafone Künftig zehn Mobilfunkstationen in Papenburg

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Der ausfahrbare Mast der mobilen Basisstation in Papenburg hat eine Höhe von 20,5 Metern. Auf dem Foto links Jens Bensing vom Vodafone-Shop im Ems-Center und Markus Munkenbeck. Foto: Aloys SchulteDer ausfahrbare Mast der mobilen Basisstation in Papenburg hat eine Höhe von 20,5 Metern. Auf dem Foto links Jens Bensing vom Vodafone-Shop im Ems-Center und Markus Munkenbeck. Foto: Aloys Schulte

Papenburg. Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone plant eine Aufstockung seiner Kapazitäten im Raum Papenburg von bisher acht auf zehn Basisstationen. Für die Landesgartenschau wurde zudem ein mobiler, temporärer Sendemast aufgestellt.

Im August vergangenen Jahres hatte es in Papenburg vermehrt Ausfälle im Netz des Unternehmens gegeben (wir berichteten). Nach Angaben von Markus Munkenbeck von der Vodafone GmbH, Region Nord-West, sollen bis zum Spätsommer zwei neue Stationen in Betrieb gehen. Sie werden an der Flachsmeerstraße sowie an der Juister Straße gebaut und sind für die Mobilfunkdienste GSM, UMTS sowie LTE 800 und LTE 2600 ausgelegt. Damit würden eine Verdoppelung der Surfgeschwindigkeit und eine Stabilisierung der Verbindungen erreicht. Vier der schon vorhandenen Basisstationen seien inzwischen modernisiert und damit ebenfalls leistungsfähiger gemacht worden. Die anderen sollen in Kürze folgen, so Munkenbeck. „Wir werden in den kommenden zwei Jahren bundesweit rund vier Milliarden Euro in den Netzausbau investieren, und Papenburg ist vorne mit dabei.“

Die mobile Station an der Straße Am Stadtpark hat einen 20,5 Meter hohen, pneumatisch ausfahrbaren Teleskopmast aus Aluminium. Er trägt eine Aufsatzspitze mit Antenne und Verstärker sowie eine Richtfunkeinheit. Die Kosten bewegen sich laut Munkenbeck im „fünfstelligen Bereich“. Nach dem Ende der Landesgartenschau im Oktober wird die Station wieder abgebaut.


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