Hilferuf über Handy Aschendorfer Feuerwehr befreit Jäger aus Morast

Von Dennis Pieper

Mithilfe einer Steckleiter bahnten sich die Feuerwehrmänner einen Weg zu dem verunglückten Jäger. Foto: Dennis PieperMithilfe einer Steckleiter bahnten sich die Feuerwehrmänner einen Weg zu dem verunglückten Jäger. Foto: Dennis Pieper

Papenburg. Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist die Freiwillige Feuerwehr Aschendorf am Wochenende gerufen worden. Ein Jäger war in seinem Revier in einem ehemaligen Spülfeld im Papenburger Ortsteil Nenndorf bis zu den Oberschenkeln im morastigen Untergrund eingesackt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Zu seinem Glück hatte er ein Mobiltelefon dabei. In seiner Not alarmierte er die Aschendorfer Feuerwehr , die am Samstag um 16.17 Uhr mit 25 Einsatzkräften ausrückte. In dem weitläufigen und unübersichtlichen Jagdrevier an der Dammstraße konnten die Feuerwehrleute den Unglücksort zunächst jedoch nicht direkt finden, da es bereits dämmerte und die Jägerkleidung sehr unauffällig war.

Weil sich der Jäger mit seinem Handy in ständigem Kontakt mit der Rettungsleitstelle befand, einigten sich die Helfer darauf, dass der Verunglückte einen Schuss aus seinem Jagdgewehr abgeben sollte, um so den Einsatzort einzugrenzen. Und tatsächlich konnten die Einsatzkräfte den Jäger daraufhin schließlich lokalisieren.

Eine Rettung des Mannes war aber nur über das Auslegen von mehreren Steckleiterteilen möglich, weil auch die Einsatzkräfte in dem schlammigen Untergrund einsackten. Nachdem mithilfe der Leitern ein Rettungsweg hergestellt wurde, konnte der Mann aus seiner misslichen Lage befreit werden. Völlig erschöpft, aber ansonsten wohlauf wurde der Jäger dem Rettungsdienst übergeben. Damit war der Feuerwehreinsatz nach einer Stunde erfolgreich beendet.


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