Pflasterung steht an Papenburg: Antoniusplatz nimmt Gestalt an

Für den Kirchplatz werden Steine verwendet, aus denen auch der Sockel der Kirche gemauert ist.Foto: Florian FeimannFür den Kirchplatz werden Steine verwendet, aus denen auch der Sockel der Kirche gemauert ist.Foto: Florian Feimann

ffe Papenburg. Der Platz vor der Antoniuskirche in Papenburg nimmt Gestalt an. Der Brunnen vor dem Gotteshaus ist bereits fertiggestellt. Als Nächstes wird die Pflasterung durchgeführt.

Der Brunnen vor der Kirche, der den Mittelpunkt des neuen Vorplatzes bildet, zeigt mit der Fischpredigt ein besonderes Motiv, wie der Kirchenvorstandsvorsitzende Bernd Tegeder sagte. Der Legende nach hat Antonius von Padua an einem Fluss gepredigt, weil ihm das Predigen in der Kirche verboten worden war. Dort hörten ihm dann die Fische zu. „Er predigt, und die Fische strecken die Köpfe aus dem Wasser“, beschreibt Tegeder das Motiv.

Um den Brunnen herum finden sich gemauerte Wellen. Damit solle zum einen die Brunnenszene erweitert und zum anderen die maritime Ausrichtung der Stadt aufgegriffen werden. Bei der Gestaltung des Platzes werden noch weitere Wellenmotive angedeutet. Ähnlich wie die gemauerten Wellen sollen diese auch durch die Bepflanzung mit Büschen erkennbar werden.

Auch das gesamte Pflaster rund um den Brunnen bis zum Hauptkanal, an der Kreuzkapelle und am benachbartenArkadenhaus soll in Wellenform verlegt werden. Die erste Welle „soll bald gelegt werden“, so Tegeder im Hinblick auf den Zeitplan. Für das Pflaster werden die Steine genutzt, die bereits vor den Bauarbeiten dort verlegt waren. Aus ihnen ist laut Tegeder auch der Sockel der Kirche gemauert worden. Weil die Fläche jetzt größer wird, mussten ähnliche Klinker hinzugekauft werden, die aus einer alten Straße in Wittmund stammen.

Enge Zusammenarbeit

Die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes wird in enger Zusammenarbeit mit Willy Lückmann vorgenommen. Der Bauherr des Arkadenhauses unterstützt die Kirche bei dem Bauvorhaben und hält sich an ihren Entwurf für den Platz, so Tegeder. Im Gegenzug darf Lückmann im Sommer Tische und Stühle auf das Kirchengrundstück stellen sowie Postkarten mit der Antoniuskirche vermarkten. Zudem ist vereinbart worden, zweimal im Jahr Veranstaltungen mit „religiös kulturellem Hintergrund“ auf dem Platz zu organisieren, wie Tegeder sagte.

Die Fertigstellung der Arbeiten am Kirchenvorplatz ist noch in diesem Jahr geplant.


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