Ferien für das Köpfchen Juniorakademie in Papenburg

Die Ergebnisse der Kurse der Nordmetall-Juniorakademie Papenburg präsentierten die Teilnehmer am Donnerstag in der HÖB. Ein Kurs entwickelte eine Maschine zur Sortierung und zum Transport von bunten Kugeln.Foto: Florian FeimannDie Ergebnisse der Kurse der Nordmetall-Juniorakademie Papenburg präsentierten die Teilnehmer am Donnerstag in der HÖB. Ein Kurs entwickelte eine Maschine zur Sortierung und zum Transport von bunten Kugeln.Foto: Florian Feimann

Papenburg. Fünf Tage lang forschten und lernten 84 Jugendliche aus dem Weser-Ems-Raum in der Nordmetall-Juniorakademie unter dem Motto „Grenzenlos denken – Neue Perspektiven gewinnen“ in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB). Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse.

Bereits zum sechsten Mal fand die Nordmetall-Juniorakademie in der Papenburger HÖB statt. Schüler der Klassen acht bis zehn von 42 Gymnasien und Gesamtschulen mussten sich bereits vor den Sommerferien für die Akademie bewerben. Aus 160 Bewerbern wählten Fachberater der Landesschulbehörde die rund 80 Teilnehmer aus. Sie suchten nach Schülern mit besonderer Begabung und Leistungsfähigkeit, wie es in einer Mitteilung der Akademie heißt. Diese Schüler beschäftigten sich nun eine Woche lang in den Herbstferien mit den Themenfeldern Physik, Philosophie, Ökologie, Politik, Kunst oder Musik. In den Kursen gingen die Nachwuchsforscher eigene Projekte an.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie am Donnerstag der Öffentlichkeit. „Es war faszinierend, mit welcher Konzentration ihr gearbeitet habt“, bescheinigte HÖB-Leiter Thomas Südbeck den jungen Leuten ein engagiertes Mitwirken.

Nachdem die Musiker zum Auftakt der Abschlussveranstaltung ihre experimentellen Werke abgespielt hatten, nahmen die Teilnehmer des Philosophie-Kurses die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte ihres Fachgebiets. Sie stellten die Biografien einzelner Philosophen vor und zeigten deren Überlegungen in kleinen Schauspielen auf. Anschließend gab es eine kleine Fragerunde mit den anwesenden Gästen aus Politik und Wirtschaft. Diese waren aufgefordert, Fragezettel, die mit den Kursthemen der Akademie zu tun hatten, zu ziehen und sollten versuchen, eine Antwort zu geben. Bei einem Rundgang durch die Kursräume sahen sich die Besucher die Ergebnisse von einer Woche Forschung an. Ein Kurs hatte aus Legosteinen einen Kreislauf entwickelt, in dem blaue und rote Kugeln sortiert und transportiert wurden. Beim Bau der Maschine sah sich der Teilnehmerkreis vor vielfältige Aufgaben und Probleme gestellt. Teilweise sei bis in den Abend hinein getüftelt worden. „Am liebsten hätten wir auch noch in dem Kursraum geschlafen“, meinte eine Akademieteilnehmerin.


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