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Galerie im Forum Alte Werft zeigt Ausstellung von Kunstschaffenden aus der Region Künstlerisches Potenzial beeindruckt die Betrachter

Von Burkhard Dräger

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Interessiert begutachtet die sechsjährige Yana ein Bild der Papenburger Künstlerin Marion Schmitz. Foto: bdInteressiert begutachtet die sechsjährige Yana ein Bild der Papenburger Künstlerin Marion Schmitz. Foto: bd

Papenburg. Von Acrylmalerei über Zeichnungen bis zu Holz, Glas und Keramik: Das Dozententeam der Kunstschule Zinnober hat aus eigenen Kunstwerken eine Ausstellung in der Galerie im Forum Alte Werft konzipiert, die am Sonntag vor rund 100 Besuchern eröffnet worden ist.

Kulturamtsleiter Marco Malorny sprach für die erkrankte Kunstschulleiterin Petra Wendtholz die Eröffnungsworte: Nachdem es dem ehemaligen Leiter der VHS, Dr. Rainer Krieger, gelungen sei, zu Beginn der 90er-Jahre „glanzvolle Ausstellungen von Künstlern mit Rang und Namen“ in die Papenburger Galerie zu locken, habe die Galerie – nicht zuletzt durch Bestrebungen der Stadt Papenburg, den Haushalt zu konsolidieren – in den Folgejahren Ausstellungen in diesen Größenordnungen nicht mehr veranstalten können. Konzeptionell, so Malorny, habe man sich danach von dem eher „elitären“ Ansatz getrennt und biete den Besuchern jetzt „interessante, abwechslungsreiche und schöne Ausstellungen von Künstlern aus der Region“.

Eine solche Konzeption verfolgt auch die jetzige Werkschau. Zehn Dozenten, die in der Kunstschule Zinnober Kurse und Workshops anbieten, stellen bis zum 12. Dezember ihre Werke aus. Darunter Marmor-Skulpturen von Vitor Ramos, Druckgrafiken von Eya Dubke, Materiegrafiken von Frans Epping, Aquarelle von Marion Schmitz, Mischtechniken von Robert Glanz und Insa Hillbrands, Öl-Malerei von Conny Müscher, Glasobjekte von Linda Glanz sowie Holz-Keramik-Objekte von Marie-Luise Wolff-Braun und Acrylmalerei auf Holz von Gerard Leerkes.

Die zahlreichen Gäste der Eröffnung nutzen ausgiebig die Gelegenheit, mit den Künstlern über ihre Kunstwerke ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte sich einer der Besucher „beeindruckt von dem künstlerischen Potenzial“, das hier in der Region anzutreffen sei.


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