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4:0-Führung schon zur Halbzeit Sieben Tore: BW 94 führt Loga vor

Von Holger Szyska | 18.09.2011, 18:53 Uhr

Die Landesliga-Fußballer von BW 94 Papenburg haben sich den Frust der jüngsten 0:1-Niederlage in Großefehn am Sonntagabend vor heimischer Kulisse von der Seele geschossen. Die Mannschaft von Trainer Wilfried Köther schickte Frisia Loga im Derby mit 7:0 (4:0) auf die Heimfahrt.

„Wir mussten zeigen, dass der Fuchs abgeht“, sagte Köther. Er hatte seinen Schützlingen vor dem Anpfiff klargemacht, dass der schwache Auftritt der Vorwoche „eine Ausnahme“ bleiben sollte – und die Spieler verstanden ihn offenbar. Zufrieden stellte der Trainer fest: „Wir waren sehr diszipliniert, sehr zweikampfstark, sehr überzeugend. Die ganze Mannschaft hat wirklich toll gespielt – wie aus einem Guss.“

Es lief wie am Schnürchen für die Papenburger, denen einfach alles gelang. So führten sie bereits nach 25 Minuten mit 3:0. Köther hatte erstmals nach längerer Zeit auf Sören Sorge und Torben Lange im Angriff gesetzt – und das etablierte Sturm-Duo ließ sich nicht lumpen. Das 1:0 von Kapitän Heiko Sandersfeld bereitete Sorge vor (17.), das 3:0 (25.) und das 4:0 (38.) erzielte Lange selber. Zwischenzeitlich hing Thorsten Düings knallharter Distanzschuss in den Maschen (19.). Der Doppelschlag zum 2:0 hatte den Fehnstädtern in die Karten gespielt. Als Logas Michael Nagra dann auch noch des Feldes verwiesen wurde (36.), habe seine Elf „leichtes Spiel gehabt“, erkannte Köther. „Die Moral der Logaer war gebrochen.“

Obwohl BW 94 im zweiten Durchgang einen Gang zurückschaltete, weil am Mittwoch schon das Pokalspiel gegen Pewsum ansteht, fielen weitere Treffer. Erneut Thorsten Düing (55.), Sören Sorge (72.) und der eingewechselte Stefan Renken (76.) sorgten für den 7:0-Endstand, weitere Torchancen wurden vergeben. Köther: „Bei weniger Eigensinn wäre auch ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen.“ Der Trainer lobte vor allem „das gute Aufbauspiel im Mittelfeld“ – genau das hatte er in Großefehn bemängelt.