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Gartenbauzentrale investiert in Erweiterung der Lagerkapazitäten 40 Millionen Gurken aus Papenburg

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„Die Gurken und Tomaten aus Papenburg sind nicht betroffen“, sagt GBZ-Geschäftsführer Karl Voges. Insgesamt kommt jede Dritte in Deutschland angebaute Gurke aus Papenburg. Um die Marktposition auszubauen, investiert die Genossenschaft aktuell fünf Millionen Euro in neue Lagerkapazitäten.„Die Gurken und Tomaten aus Papenburg sind nicht betroffen“, sagt GBZ-Geschäftsführer Karl Voges. Insgesamt kommt jede Dritte in Deutschland angebaute Gurke aus Papenburg. Um die Marktposition auszubauen, investiert die Genossenschaft aktuell fünf Millionen Euro in neue Lagerkapazitäten.

bjd Papenburg. Die Gartenbauzentrale Papenburg strebt an, den Absatz von Salatgurken in diesem Jahr von bisher rund 32 Millionen Stück auf über 40 Millionen Euro zu steigern. Ebenso „boomt“ weiterhin die Vermarktung von Kräutern. Um den größeren Warenumschlag handhaben zu können, investiert die Genossenschaft insgesamt rund fünf Millionen Euro in die Erweiterung der Lagerkapazitäten auf dem Betriebsgelände an der Schulze-Delitzsch-Straße.

„Um den erhöhten Warenumschlag handhaben zu können, haben wir in einem ersten Schritt ein neues Kühlhaus mit einer Größe von 600 Quadratmetern gebaut“, erklärt Karl Voges, der Geschäftsführer der Gartenbauzentrale. In weiteren Schritten wird laut Voges eine Versandhalle um 2200 Quadratmetern erweitert und ein Leergutlager auf 3300 Quadratmetern überdacht.

„Das ist für unsere Genossenschaft wirklich ein großes Vorhaben“, betont der Geschäftsführer. Die Investitionen seien jedoch notwendig, da auch einige Mitgliedsbetriebe ihre Anbauflächen teils erheblich vergrößert hätten. Voges nennt exemplarisch den Gartenbaubetrieb Schulz, der im Januar ein neues Gewächshaus eingeweiht hatte. „Da müssen wir Schritt halten, sonst platzen wir aus allen Nähten“, verdeutlicht Voges.

Neben den Salatgurken soll weiterhin auch das Geschäft mit Topfkräutern wachsen. „Im vergangenen Jahr haben wir rund 70 Millionen Stück vermarkten können. Unser Ziel ist es, auf 80 Millionen zu kommen – ein Topf pro Bundesbürger“, glaubt Voges auch in diesem Geschäftsbereich an eine weitere Steigerung.

Der Gesamtumsatz der Genossenschaft soll nach den Vorstellungen des Geschäftsführers in diesem Jahr erstmals über 100 Millionen Euro betragen. Eine geringe Rolle spielt dabei weiterhin nur der Anbau von Pflanzen für die Herstellung von Arzneimitteln. „Das ist eine Geschichte, die im Moment noch sehr klein und beschaulich ist“, sieht Voges hier auf absehbare Zeit noch keinen Durchbruch.

Ein ausführliches Interview mit Karl Voges folgt in der morgigen Ausgabe des EL-Kuriers.


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