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BW Papenburg bezwingt Lohne mit 5:3 – Vorne hui, hinten pfui Ein Sieg zum Haareraufen

Von Holger Szyska

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Viktor Knoll (r.) ersetzte Heiko Sandersfeld und bereitete das 5:2 vor. Foto: Stefan SchaaViktor Knoll (r.) ersetzte Heiko Sandersfeld und bereitete das 5:2 vor. Foto: Stefan Schaa

Papenburg. Für reichlich Gesprächsstoff sorgte Fußball-Landesligist BW 94 Papenburg bei einem für den Klassenerhalt immens wichtigen 5:3 (1:0)-Sieg gegen BW Lohne. Reden konnten die lediglich 200 Zuschauer nicht nur über acht Tore, sondern auch über eine Blitzheilung, eine überraschende Nominierung, einen Feldverweis und über eine gewinnbringende Einwechslung.

„Für die Zuschauer war es sehr unterhaltsam, für die Trainer zum Haareraufen“, sagte Papenburgs Coach Wilfried Köther, der vor allem die Defensivarbeit und die Nervosität bemängelte. „Zu Beginn waren wir sehr unruhig und hatte leichte Ballverluste in der Spieleröffnung.“ Yanik Runde patzte anfangs mehrfach, fing sich aber und steigerte sich im zweiten Durchgang. Auch Schlussmann Frank Mülder erwischte nicht seinen besten Tag.

Unerwartet in der Startelf stand nicht nur Björn Bullermann zwei Wochen nach seiner Rippen- und Beckenprellung, sondern auch Daniel Ahlers, der den Vorzug vor Stefan Renken erhielt. Der angeschlagene Viktor Knoll ersetzte den verreisten Kapitän Heiko Sandersfeld.

Die neue Formation tat sich zunächst schwer. Lohnes Lars Schmedes schoss an die Latte (8.), René Hemker drüber (31.). Als Bullermann kurz darauf per Strafstoß das 1:0 erzielte (32.) und Lohnes Michael Burhorst des Feldes verwiesen wurde (33.), sah alles nach einem Papenburger Erfolg aus. Doch Lohne ließ in Unterzahl nicht locker, glich zum 1:1 aus (49.) und antwortete auf das 2:1 von Torben Lange (56.) prompt mit dem 2:2 (59.). Erst als die Kräfte der Gäste nachließen, brachten Lange (69.) und Bullermann (78.) ihr Team jeweils mit ihren zweiten Toren auf die Siegerstraße. Der eingewechselte Jürgen Sandersfeld hatte „unheimlich viel Druck gemacht“, betonte Köther. Zwar lief es vorne weiter rund, wie das 5:2 durch Sören Sorge (87.) belegt. Doch hinten führte ein Fehlpass von Tobias Fischer zum dritten Lohner Treffer (89.), der den Sieg allerdings nicht mehr gefährdete.


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