Förderung bis 2028 Zukunft des Zentrums für Generationen in Papenburg gesichert

Von PM., 03.01.2021, 14:10 Uhr
Bei einer Ehrung für Hermann Stahl (Bildmitte) für seinen zehnjährigen Einsatz als ehrenamtlicher Helfer im vergangenen Herbst, dankten die Verantwortlichen des Zentrums für Generationen für die Unterstützung der CDU-Bundestagsageordneten Gitta Connemann (Fünfte von links).
Büro Gitta Connemann/Archiv

Papenburg. Erleichterung im Zentrum für Generationen an der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg. War die Zukunft des Hauses vor wenigen Wochen noch nicht gesichert, hat jetzt die CDU Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann die Aufnahme in ein Bundesprogramm angekündigt.

Mit Ablauf des vergangenen Jahres endete auch die seit 2009 laufende jährliche Bundesförderung. Zuletzt kamen nach Angaben des Büros der Christdemokratin 40.000 Euro aus Berlin. Die Vorsitzende der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Ursula Mersmann und Leiter Thomas Südbeck hatten Connemann um Unterstützung gebeten. Nach eigenen Angaben setzte sie sich daraufhin mit dem zuständigen Bundesfamilienministerium und ihren Kollegen im Haushaltsausschuss in Verbindung.  

„Die Weichen sind gestellt. In den nächsten Tagen wird die HÖB Post vom Bund bekommen.“
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann

Darin sei die Erlaubnis zum sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn erhalten. Damit könne die Arbeit im Zentrum für Generationen weitergehen. Der Bewilligungsbescheid für eine Förderung aus dem Bundesprogramm werde dann nach abschließender Prüfung im Laufe des Januars verschickt. Damit wäre nach Angaben der Bundestagsabgeordneten die Förderung für weitere acht Jahre gesichert. 

Nach Auffassung der Christdemokratin vollkommen zu Recht. „In Papenburg wird das Miteinander und Füreinander gelebt. Für jeden ist ein Angebot dabei. Viele Menschen engagieren sich für alle Generationen. Damit ist das Papenburger Haus Vorbild für ganz Deutschland“, so Connemann.

Bis Ende 2028

Für das Zentrum für Generationen stelle die Finanzspritze aus Berlin einen Befreiungsschlag dar. Denn diese bedeute 40.000 Euro jährlich bis Ende 2028. Der Bund habe die Förderdauer damit verdoppelt. Bisher wurden die Mehrgenerationenhäuser immer nur für vier Jahre gefördert. So sollen die Einrichtungen mehr Planungssicherheit bekommen.

„Durch die Bundesmittel können wir uns in den nächsten acht Jahren voll und ganz auf unsere Arbeit konzentrieren. Die Einrichtung ist in Papenburg mittlerweile fest verankert. Wir sind sehr glücklich, dass sie weiter bestehen kann“, wird Ursula Mersmann in der Mitteilung zitiert. „Wir ziehen gemeinsam an einem Strang und konnten so unser Zentrum für Generationen in Papenburg etablieren und immer weiter entwickeln“, ergänzt HÖB-Leiter Südbeck. Sein Dank gilt außer Connemann auch der Stadt Papenburg. Denn die Bundesförderung gibt es nur bei einer Kofinanzierung in Höhe von jährlich 10.000 Euro. Dazu trage die Stadt bei. 

Mit Ablauf des vergangenen Jahres endete auch die seit 2009 laufende jährliche Bundesförderung. Zuletzt kamen nach Angaben des Büros der Christd

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