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Amnesty International feiert 50. Geburtstag mit Benefizkonzert am 27. Mai Rocken für Menschenrechte

Von Eva Kleinert

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Auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen wollen die Schüler der BBS Papenburg, Lehrer Oliver Terfehr, die Bands „Hurricane Dean“ und „Manko Nora“, Andreas Dallmann vom JUZ sowie Thea Wacker und Gerold Siemer von Amnesty International. Foto: Eva KleinertAuf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen wollen die Schüler der BBS Papenburg, Lehrer Oliver Terfehr, die Bands „Hurricane Dean“ und „Manko Nora“, Andreas Dallmann vom JUZ sowie Thea Wacker und Gerold Siemer von Amnesty International. Foto: Eva Kleinert

Papenburg. Seit 50 Jahren ist die Organisation Amnesty International (ai) weltweit im Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen. Dieses Jubiläum nehmen nun Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg zum Anlass, ein Benefizkonzert im Jugendzentrum Papenburg zu organisieren.

In den offiziellen Gründungstag von ai am 28. Mai wollen die Jugendlichen bereits am Freitag, 27. Mai, hineinfeiern. Unter dem Motto „Rock for human rights“ treten drei Bands auf, um unentgeltlich auf ai aufmerksam zu machen. Bereits zugesagt haben die Bands „Hurricane Dean“ und „Manko Nora“, die mit ihren selbst geschriebenen Liedern auftreten. „Unsere Musik kann man als Indie und melancholisch beschreiben“, charakterisiert Malte Zierden die Musik der noch jungen Papenburger Band „Hurricane Dean“. Langjährige Erfahrung auf der Bühne bringt die sechsköpfige Band „Manko Nora“ aus Bad Bentheim mit. Mitglied Wilke Zierden will am Konzert teilnehmen, um für den guten Zweck Musik zu machen.

„Mit dem Eintritt müssen wir unsere Kosten decken, der Rest wird gespendet“, erklärt Veronika Münster. Die Schülerin nimmt gemeinsam mit den Zwölftklässlern Svenja Burlage, Charlot Hartung, Manuela Büter, Mike Hockmann, Kevin Goll, Christian Brinker, David Muradjan und Sedat Sürer vom beruflichen Gymnasium Wirtschaft die Organisation in die Hand. Das Konzert ist Teil ihres Theo-Prax-Projektes, das die Schüler an den BBS unter der Leitung von Lehrer Oliver Terfehr durchführen. „Theo-Prax ist ein Marketingprojekt, das vom Fraunhofer Institut unterstützt wird. Es soll helfen, den theoretischen Marketingunterricht in der Praxis anzuwenden“, so Münster weiter.

Gerold Siemer von ai freut sich über das Engagement der Schüler. „Wir wissen, wie viel Arbeit so ein Konzert macht“, erklärt Siemer.

Auf diesem Wege könne aber vor allem Jugendlichen aufgezeigt werden, dass es „keine trockene Sache ist, für die Wahrung der Menschenrechte einzustehen“. Freuen würde er sich auch über Spenden aus der hiesigen Wirtschaft. „Dann könnten wir den Bands wenigstens eine kleine Entschädigung für ihren Aufwand zahlen“, so Siemer. Der Eintritt für das Benefizkonzert „Rock for human rights“ beträgt fünf Euro. Karten für den Benefizabend gibt es nur an der Abendkasse.


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