Kreuzfahrtschiff dockt in Rotterdam aus So geht es weiter mit dem Meyer-Werft-Neubau "Iona"

Von Christoph Assies, 08.06.2020, 18:34 Uhr
Die auf der Meyer Werft in Papenburg gebaute "Iona" wird am Dienstag nach Arbeiten am Unterwasserschiff das Trockendock der Werft Damen Verolme in Rotterdam verlassen.
Christoph Assies

Papenburg/Rotterdam. Seit der vergangenen Woche liegt der jüngste Neubau der Papenburger Meyer Werft, das Kreuzfahrtschiff "Iona", im Trockendock der Werft Damen Verolme in Rotterdam (Niederlande). Nach einer ersten Probefahrt, die den Ozeanriesen bis zum Skagerrak führte, waren Arbeiten am Unterwasserschiff notwendig.

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Wie Meyer-Werft-Sprecher Florian Feimann auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte, werde die "Iona" am Dienstag, 9. Juni 2020, die Werft in Rotterdam wieder mit Kurs Bremerhaven verlassen. "Die Iona war für Inspektionsarbeiten, die wie geplant durchgeführt worden sind, im Trockendock", so Feimann.

Nach Informationen unserer Redaktion sind die Bugstrahlruder des Schiffes auf Wunsch der Reederei P & O Cruises ausgetauscht worden, nachdem bei einem Sturm Ende März in Bremerhaven Poller mit den Festmacherleinen an der dortigen Columbuskaje abgerissen und gegen das Schiff geschleudert waren. Auf Nachfrage erklärte Feimann, dass man keine Details zu den Arbeiten im Trockendock nennen wolle.

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In den kommenden Wochen steht unterdessen eine weitere Erprobungsfahrt der "Iona" ab Bremerhaven an, ehe es nach Informationen unserer Redaktion in etwa zwei Wochen auf die wichtige Abnahmefahrt vor Norwegen geht. 

Jungfernfahrt der "Iona" nicht vor Mitte Oktober

Ein Ablieferungstermin an die Reederei P & O Cruises ist weder von der Reederei noch von der Meyer Werft bisher kommuniziert worden. P&O Cruises hat erst in der vergangenen Woche wegen der Corona-Pandemie eine Verlängerung der Aussetzung ihrer Kreuzfahrten bis zum 15. Oktober 2020 verkündet. Einen Nachholtermin für die bereits abgesagte Jungfernfahrt des 344 Meter langen Schiffes wird es damit nicht vor Mitte Oktober geben.

Unterdessen bereiten sich die Schiffbauer, die sich wegen des brachliegenden Kreuzfahrtmarktes aufgrund der Corona-Pandemie seit dem 1. Mai in Papenburg in Kurzarbeit befinden, auf das Ausdocken des zweiten von drei neuen Kreuzfahrtschiffen des Jahres vor. In der kleineren der beiden Baudockhallen entsteht für die Reederei Saga Cruises die "Spirit of Adventure". Nach ursprünglichen Planungen sollte das Kreuzfahrtschiff für maximal 999 Passagiere bereits am vergangenen Wochenende die Baudockhalle verlassen. Auf Nachfrage teilte Werftsprecher Feimann mit, man sei weiterhin in Gesprächen mit allen Kunden und könne Termine zum Ausdocken auch erst dann nennen, wenn es eine Einigung über einen Ablieferungstermin gebe.

(Meyer Werft kündigt Stellenabbau und Milliardensparkurs an)

Christoph Assies

Wann das baugleiche Schwesterschiff der "Spirit of Discovery" (Foto) die kleinere der beiden Baudockhallen der Meyer Werft verlässt, ist noch unklar.

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