Ehemaliges Lager Aschendorfermoor Forscher finden mögliche letzte Ruhestätte von NS-Opfern

Am Rand des ehemaligen Lagergeländes, ungefähr dort, wo sich jetzt der "Herold-Friedhof" befindet (Bildmitte), sollen 1945/46 fast 200 Leichen in Massengräbern bestattet worden sein. Wo genau, wusste lange niemand. Foto: Raphael SteffenAm Rand des ehemaligen Lagergeländes, ungefähr dort, wo sich jetzt der "Herold-Friedhof" befindet (Bildmitte), sollen 1945/46 fast 200 Leichen in Massengräbern bestattet worden sein. Wo genau, wusste lange niemand. Foto: Raphael Steffen
Raphael Steffen

Aschendorf. Wer die Oldenburger Straße zwischen Aschendorf und Neulehe entlang fährt, sieht links und rechts Felder, Wiesen, einzelne Häuser. Wenig deutet darauf hin, dass sich hier eines der größten Gefangenenlager der NS-Zeit im Emsland befand. Doch das Lager Aschendorfermoor besteht fort. Unter der Erde.

Forscher der Universität Osnabrück haben Teile des Areals im vergangenen Herbst untersucht. Und erstaunliches entdeckt: Da, wo für den Betrachter einfach nur ein Acker wie tausend andere auch liegt, befinden sich noch immer Spuren des

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