Mitarbeiter verewigen sich Bodenplatte für "Zahnwerft" in Papenburg gegossen

Von pm

Im frischen Beton für die Bodenplatte hat die Belegschaft des Unternehmens Nee Zahntechnik ihre Handabdrücke verewigt. Foto: Abheiden MarketingberatungIm frischen Beton für die Bodenplatte hat die Belegschaft des Unternehmens Nee Zahntechnik ihre Handabdrücke verewigt. Foto: Abheiden Marketingberatung

Papenburg. Handabdrucknahme statt Grundsteinlegung oder Spatenstich: Mit einer kreativen Aktion hat sich die Belegschaft des Papenburger Dentallabors Nee Zahntechnik beim Neubau des Unternehmens am Yachthafen Turmkanal verewigt.

Inhaber Karl-Heinz Nee und seine rund 30 Mitarbeiter tauchten ihre Hände in den frischen Beton, mit dem die Bodenplatte für die „Zahnwerft“ gegossen wurde, wie das Gebäude zukünftig heißen wird.

„Die Idee für die Aktion kam aus der Belegschaft heraus“, berichtet der Bauherr in einer Pressemitteilung. „Es könnte nicht passender sein, dass sich auf diese Weise genau diejenigen Menschen verewigen konnten, die mit ihren nun abgebildeten Händen unsere Arbeit so sehr prägen und das neue Labor mit Leben füllen werden“, weist er auf die besondere Symbolik der Abdrucknahme hin. Bei aller Digitalisierung und Automatisierung in der Dentaltechnik seien es nach wie vor die Fachkräfte, die den zahntechnischen Produkten mit ihren handwerklichen Fähigkeiten die entscheidende Qualität verleihen würden, so Nee weiter.

„Zahnwerft“ wird das neue Gebäude heißen, in dem neben dem Dentallabor von Nee Zahntechnik auch die Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von Dr. Dr. Thomas Mrosk untergebracht sein wird. Grafik: Architekturbüro Gerd Janssen

Der Unternehmer zeigte sich erfreut, dass mit dem Gießen der Bodenplatte ein wichtiger Meilenstein noch in diesem Jahr erfolgen konnte. Sollten die Arbeiten nun weiter planmäßig vorangehen, könnte der Umzug von den aktuellen Räumen am Hauptkanal in das neue Labor im Sommer 2020 erfolgen. „Zahnwerft“ wird das dreistöckige Gebäude heißen, in dem neben Nee Zahntechnik auch die Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von Thomas Mrosk untergebracht sein wird. 

Der Mediziner wird eine etwa 450 Quadratmeter große Fläche belegen und freut sich auf die Synergieeffekte am neuen Standort: „Wir arbeiten bereits seit Jahren intensiv und vertrauensvoll zusammen und können dies dank der kurzen Wege unter einem Dach zukünftig noch effektiver.“

Weiterlesen: Dentallabor gibt Startschuss für Masterplan Alte Werft in Papenburg

Nee zufolge sind in dem Neubau noch zwei weitere Praxisflächen mit geringen Größen geplant, für die es auch bereits Interessenten gebe. Zudem ist ein modernes Schulungszentrum vorgesehen, in dem ab Herbst 2020 Mitarbeiter aus den Bereichen Zahntechnik und -medizin geschult werden können. Darüber hinaus seien regelmäßig Fachvorträge mit Referenten geplant.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN