Gut 20.000 Euro mehr als 2018 Warum der Einsatz für den Fastenmarsch im nördlichen Emsland außergewöhnlich ist

Von pm

Stolz und dankbar präsentieren Lukas Lütke-Harmann, Lena Brinker, Annette Butterweck (r.) vom  Katholischen Jugendbüro  das Fastenmarsch-Ergebnis. Foto: Katholisches JugendbüroStolz und dankbar präsentieren Lukas Lütke-Harmann, Lena Brinker, Annette Butterweck (r.) vom Katholischen Jugendbüro das Fastenmarsch-Ergebnis. Foto: Katholisches Jugendbüro

Papenburg. Der Fastenmarsch im nördlichen Emsland zugunsten des katholischen Hilfswerks Misereor hat diesmal eine Spendensumme von exakt 70696,58 Euro erbracht. Das sind gut 20.000 Euro mehr als im Vorjahr. Mehr als 1500 Teilnehmer waren am dritten Fastensonntag im Dekanat Emsland-Nord für unterwegs.

„Dieses gemeinsame Engagement im nördlichen Emsland ist einfach außergewöhnlich“, beschreibt Lena Brinker, Dekanatsjugendreferentin für das nördliche Emsland. „Wir sind überwältigt und dankbar, dass sich wieder so viele Menschen für die gute Sache auf den Weg gemacht haben und sich mit jedem gesammelten Cent für mehr Solidarität in der Welt eingesetzt haben.“ Vor der Aktion suchen sich die Teilnehmenden Sponsoren, die ihnen für einzelne Kilometer eine Spende zusprechen. Am Fastenmarschsonntag können Stationen angefahren werden, um sich die Kilometer per Stempeleintrag in das Fastenmarsch-Heft bestätigen zu lassen. Einzelpersonen legten Strecken bis zu 190 Kilometer zurück. 

(Hunderte Teilnehmer an Fastenmarsch im nördlichen Emsland)

Die Spendensumme kommt dem Misereor-Projekt „Christen und Muslime: Gemeinsam gegen die Wüste in Burkina Faso“ zugute. Das Bischöfliche Hilfswerk unterstützt die Menschen im Zentrum Westafrikas, die durch das halbtrockene Sahel-Klima vor besonderen Herausforderungen stehen. In dem interreligiösen Projekt verhindern sie durch eine angepasste Land- und Forstwirtschaft eine weitere Verödung des Landes und verbessern durch den Bau von Brunnen und Regenrückhaltebecken ihre Lebensumstände.

(Tunxdorferin berichtet über Leben in Burkina Faso)

Organisiert wird der Fastenmarsch im nördlichen Emsland durch das Katholische Jugendbüro mit Arbeitsgruppen der beteiligten Kirchengemeinden. Rund 500 freiwillig Engagierte waren am 24. März an den 44 Stationen mit Rast- und Verpflegungsmöglichkeiten im Einsatz. „Ohne die vielen ehrenamtlich Engagierten an den Stationen würde dem Fastenmarsch etwas fehlen. Hier wird wirklich tolle Arbeit geleistet“, lobt Brinker. Termin für den Fastenmarsch 2020 ist am 15. März.

(Zum Fastenmarsch im nördlichen Emsland: Rückgrat für Aufrechte - ein Kommentar)


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