Am 3. November in der Villa Dieckhaus 60 Brettspiele wollen in Papenburg ausprobiert werden

Bis zu 60 Brettspiele können nach Angaben von (von links) Melanie Thöle, Thomas Rensen und Eva-Maria Samsen am Sonntag während der „Spielzeit“ ausprobiert werden. Foto: Talea NordaBis zu 60 Brettspiele können nach Angaben von (von links) Melanie Thöle, Thomas Rensen und Eva-Maria Samsen am Sonntag während der „Spielzeit“ ausprobiert werden. Foto: Talea Norda
Talea Norda

Papenburg. Zur „Spielzeit“ in die Villa Dieckhaus laden am Sonntag, 3. November, von 14 bis 17 Uhr der Spielklub Papenburg in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) ein.

Während des Nachmittages stehen zahlreiche Brett-, Karten- und Würfelspiele bereit, die vom Spielklub Papenburg erklärt werden, sodass das Lesen von Regeln nicht erforderlich ist. Etwa 50 bis 60 Spiele können nach Angaben der Organisatoren ausprobiert werden. Darunter auch einige Neuheiten von der Essener Spielmesse, die in der vergangenen Woche stattfand.  

Regeln werden erklärt

Kinder und Erwachsene haben die Möglichkeit, in verschiedene Spiele reinzuschnuppern und neue Spiele kennenzulernen, teilt Spielklub-Vorsitzender Thomas Rensen mit. „Wir bieten viel mehr als das Spiel des Jahres an. Wir kennen die meisten Spiele und können diese auch erklären“, so Rensen. Bei vielen Familien würde es beim Spielen daran scheitern, dass die Regeln nicht vernünftig oder gar nicht gelesen werden, da diese nach seinen Worten zu kompliziert aufgeschrieben sind. Mit dem Erklären der Regeln während der Veranstaltung soll dieses Problem vermieden werden.Beobachten und planen

Konzentrieren, beobachten, planen

Brettspiele haben nach seinen Angaben auch eine große Bedeutung für Kinder, da sie zahlreiche Anforderungen haben. „Kinder müssen sich konzentrieren, beobachten, planen und haben dabei viel Spaß“, so Melanie Thöle, zweite Vorsitzende des Vereins.

Das Spielen von Online-Spielen sei bei Kindern aktuell sehr angesagt, doch Brettspiele würden auf den Tisch gehören, weiß Rensen. „Es ist ein Unterschied, beim Spielen den Gegenüber zu sehen und sein Gesicht lesen zu können“, erklärt der Vorsitzende. Online könne man nicht so gut auf die Züge des Gegenübers reagieren. Außerdem ist es nicht möglich, den Gegenüber zu manipulieren oder seine Züge voraus sehen zu können. In Familien beobachte er, wie Brettspiele eine immer geringere Rolle einnehmen würden. Rensen:„Nach dem sechsten Lebensjahr der Kinder wird oft aufgehört zu spielen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN