Neues Projekt in Papenburg Im Kindergarten St. Klara sollen künftig Bienen summen

Von Philipp Helm

Vor der Eröffnung bastelten die Kindergartenkinder fleißig viel Dekoration für den Garten. Stolz präsentierten sie ihn zusammen mit (hinten von links) Torben und Jens Bollen, Radoslaw Rudnik von der GBZ, Lena Frind und Pfarrer Franz-Bernd Lanvermeyer. Foto: Philipp HelmVor der Eröffnung bastelten die Kindergartenkinder fleißig viel Dekoration für den Garten. Stolz präsentierten sie ihn zusammen mit (hinten von links) Torben und Jens Bollen, Radoslaw Rudnik von der GBZ, Lena Frind und Pfarrer Franz-Bernd Lanvermeyer. Foto: Philipp Helm
Philipp Helm

Papenburg. Zwiebelblumen, Stauden und Gehölz wachsen in dem kleinen Beet: Im Kindergarten St. Klara in Papenburg ziert nun ein Bienengarten die kleine Grünfläche hinter dem Gebäude.

Der Kindergarten hat dafür mit dem Blumenhaus Bollen und der Gartenbauzentrale (GBZ) kooperiert. Entstanden ist ein Projekt mit Langzeitwirkung.

„Es ist der erste Bienengarten in ganz Papenburg“, freut sich die Leiterin der Einrichtung, Lena Frind. „Wir haben die Kinder schon herangeführt“, sagt sie. Mit der Biene „Honey“ hat der Bienengarten sogar sein eigenes Stofftier-Maskottchen. Zur Eröffnung des Gartens studierten die Kinder einen Bewegungstanz ein und führten ihn um die Biene herum auf. Anschließend verteilten sie als Dankeschön Präsentkörbe an die beiden beteiligten Firmen.

Imkerbesuch und Insektenhotel geplant

Frind sieht das pädagogische Potenzial des Gartens. Sie stelle sich vor, zukünftig mit den Kindern Projekte wie einen Imkerbesuch zu entwickeln, so die Leiterin. Die Bienen spielen auch im Kindergartenalltag eine Rolle. So hat die Einrichtung auch ein Gesellschaftsspiel zum Thema angeschafft. Zudem überlege Frind, weitere Ideen für die Grünfläche zu realisieren, wie einen Sinnesgarten oder ein Insektenhotel.

Der Bienengarten soll einen Beitrag zum Schutz der etwa 560 Wildbienenarten in Deutschland leisten, wie ein Hinweisschild erklärt. Die Anlage bleibt auch im Winter erhalten, da die Bienen in den abgestorbenen Pflanzenstängeln überwintern.

Blumenhaus pflegt Garten

Den Bienengarten hat die Gartenbauzentrale über eine Patenschaft finanziert, während sich die Firma Bollen um die Errichtung gekümmert hat. Sie wird den Garten auch weiterhin pflegen: „Wir kommen alle 14 Tage“, erklärt Geschäftsführer Jens Bollen. Dann wird gewässert und Unkraut gejätet. „Die Kinder wollten mithelfen, den Bienengarten zu errichten. Dabei haben sie sogar das Mittagessen vergessen“, berichtet Bollen lachend.


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