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Tödliche Kollision Testfahrer verbrennt bei Unfall auf ATP-Teststrecke in Papenburg

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Papenburg. Ein Testfahrer ist am Donnerstag bei einem Unfall auf der ATP-Teststrecke in Papenburg in seinem Fahrzeug verbrannt. Nähere Angaben zum Hergang des Unfalls machten die Polizei sowie die Betreiber des Prüfgeländes bislang nicht. Offensichtlich hatte es auf der Teststrecke einen Zusammenstoß gegeben.

Der zweite an der tödlichen Kollision beteiligte Fahrer habe schwere Verletzungen erlitten, räumte ein Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ein. Beamte seien vor Ort noch mit der Ermittlung des Unfallhergangs befasst, sagte der Sprecher weiter. Der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge hatte sich kurz vor 12 Uhr vermutlich auf dem gut zwölf Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsrundkurs ereignet.

Der tödliche Unfall vom heutigen Donnerstag ist der Dritte innerhalb von zwei Jahren. Erstmals – nach zwölf Jahren Teststreckenbetrieb – hatte im September 2010 ein 27-Jähriger sein Leben bei einer Karambolage mit einem anderen Fahrzeug verloren. Ein Praktikant war mit hoher Geschwindigkeit auf das Auto des Testfahrers aufgefahren. Im Oktober 2011 erlag ein 49-jähriger Ingenieur im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, die er sich bei einem Unfall während einer Erprobungsfahrt auf dem Prüfgelände zugezogen hatte. Das Auto war aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten, durchbrach eine Leitplanke und überschlug sich.Ein 38-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen.


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