Gemeinsame Fortbildung Arbeit mit Eltern im Fokus von Lehrern und Erziehern aus Aschendorf

Von Talea Norda

An verschiedenen Workshops konnten die Lehrer und Erzieher der Bildungslandschaft Aschendorf teilnehmen. Foto: Talea NordaAn verschiedenen Workshops konnten die Lehrer und Erzieher der Bildungslandschaft Aschendorf teilnehmen. Foto: Talea Norda

Papenburg. Die Elternarbeit hat im Mittelpunkt einer gemeinsamen Fortbildung der Bildungslandschaft Aschendorf gestanden. Lehrer und Erzieher der Bildungslandschaft versammelten sich in den Räumen des Papenburger Jugendgästehauses, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Wie Klaus Huth, Leiter der Heinrich Middendorf-Oberschule (HMO) mitteilte, betreffe Elternarbeit heutzutage alle, die in der Bildungslandschaft beschäftigt sind. Aus insgesamt fünf Workshops konnten die Teilnehmer wählen. Darunter wurden Vorträge über den Umgang mit digitalen Medien, dialogische Kommunikation mit Eltern und Wege wie man die Elternkompetenz stärkt gehalten.  

Nicht von oben herab

„Wir müssen mit Eltern in einen Dialog gehen und sie als Experten ihrer Kinder wahrnehmen“, betonte  Elisabeth Yates vom Leitungsteam des Kindergartens St. Amandus. Man schaue nicht von oben auf die Eltern herab, sondern überlege, wer welche Verantwortung hat und wie man sich gegenseitig unterstützen könne. Es sei wichtig, die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kinder zu sensibilisieren.

Im August 2017 schlossen sich die drei Aschendorfer Schulen, die Amandusschule, die Heinrich-Middendorf-Oberschule und die Schule am Draiberg zu einem Verbund zusammen, um ihre Zusammenarbeit zu stärken. Später wurden auch die Kindertagesstätten (Kitas) Villa Kunterbunt, Nautilus und Regenbogenland mit einbezogen.  

Übergänge erleichtern

„Wir sind auf dem Weg, eine Bildungslandschaft zu werden“, so HMO-Leiter Huth. Diese Zusammenarbeit sei nicht selbstverständlich, man sei jedoch sehr stolz, mit so vielen Einrichtungen zusammenarbeiten zu können. Obwohl sich jede Bildungseinrichtung auf unterschiedliche Altersgruppen konzentriert, würde diese Zusammenarbeit gelingen. Durch die Kooperation können nach seinen Worten Übergänge vom Kindergarten in die Grundschule und zur weiterführenden Schule einfacher gestaltet werden. Man lerne und profitiere voneinander, so Huth weiter.

„Wir agieren auf Augenhöhe und veranstalten gezielte Fachtagungen mit Themen die in allen Bereichen relevant sind“, berichtete Yates.


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