Jubiläum in Papenburg gefeiert Zentrum für Generationen "ein Haus, in dem jeder einen Platz findet"

Von Susanne Risius-Hartwig

Ein Dank an Förderer, Kooperationspartner, Ehrenamtliche und Mitarbeiter stand im Mittelpunkt der Feier  zum zehnjährigen Bestehen des Zentrums für Generationen. Foto: Susanne Risius-HartwigEin Dank an Förderer, Kooperationspartner, Ehrenamtliche und Mitarbeiter stand im Mittelpunkt der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Zentrums für Generationen. Foto: Susanne Risius-Hartwig
Susanne Risius-Hartwig

Papenburg. Im September 2009 ist das Zentrum für Generationen an der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg eingeweiht worden. Mit einem Tag der offenen Tür haben am Sonntag Mitarbeiter, Partner, Förderer und Gäste das zehnjährige Jubiläum gefeiert.

Vor 2009 habe es nach Angaben von Ursula Mersmann, Vorsitzende des HÖB-Vereins, eine lange Unsicherheit gegeben. Damals sei das Mütterzentrum von einer Stelle zur anderen gezogen und habe keinen richtigen Platz gefunden. „Jetzt haben wir ein Zentrum das lebt und in dem jeden Tag etwas stattfindet.“ 

Finanzielle Förderung von Stadt, Kreis und Bund sowie das Engagement von Mitarbeitern, Kooperations-Partnern und Ehrenamtlichen haben „einen Ort der Begegnung“ entstehen lassen, bedankte sich die Leiterin des Zentrums, Kirsten Kuhlmann. „Von September 2009 bis Juli 2019 konnten wir bislang 3300 Veranstaltungen mit fast 34000 Menschen durchführen“, teilte die Leiterin mit.

Kooperationspartner sind unter anderem die Bildungslandschaft Obenende, die spezielle Angebote für Eltern und Kinder unterstützt. Das Stellwerk des Berufsbildungsbereiches der Caritas Werkstätten ist ein weiterer Partner. Jeden Donnerstag servieren Jugendliche Senioren ein Mittagessen.

Dieser freundliche Wegweiser hieß gestern die Gäste willkommen und sorgte auch sonst für Unterhaltung. Foto: Susanne Risius-Hartwig

„Ein Haus in dem jeder einen Platz findet“ – unter diesem Motto stellten sich die aktiven Gruppen gestern vor. Dazu gehören die Textilwerkstatt, zwei Englisch-Kurse, mehrere Krabbelgruppen, die Kreativ-Werkstatt am Donnerstagabend, Kinderangebote wie Theaterspiel oder Kindergeburtstag, zwei Projekte in russischer Sprache, das offene Café am Freitagnachmittag, das regionale Frühstück sowie die regionale Vesper in den Abendstunden.

Um all diese Ideen umzusetzen sei es wichtig gewesen, nah bei den Bedürfnissen der Gäste zu sein, betonte Kuhlmann. „Weil Eltern an einem Werktag schlecht zum Elterncafé kommen können, wird es jetzt an einem Sonnabend angeboten“.

Heribert Kleene als Vertreter für den Landkreis, Hermann Kues, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, MdL Bernd Busemann und Papenburgs zweiter stellvertretender Ratsvorsitzender Peter Behrens freuten sich über die Entwicklung und ermutigten das Team zum Weitermachen.


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