Aktion zum "Tag der Wohnungslosen" Ehrenamtliche kochen kostenlosen Mittagstisch beim Papenburger SKFM

Von Nele Wessels

Fleißig am Kochen für die kommenden Gäste des Mittagstisches ist Udo Sap. Foto: Nele WesselsFleißig am Kochen für die kommenden Gäste des Mittagstisches ist Udo Sap. Foto: Nele Wessels

Papenburg. Mit einem kostenlosen Mittagstisch für Bedürftige im Haus Arche hat sich der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) Papenburg an der bundesweiten Aktion „Tag der Wohnungslosen“ beteiligt.

Dazu hat sich der SKFM bereit erklärt, die anfallenden Kosten für den Mittagstisch komplett zu übernehmen, wie Veronika Wegmann, Sozialarbeiterin beim SKFM in Papenburg, erklärt. Somit bleiben den Teilnehmern der sonst übliche eine Euro pro Mahlzeit erspart. 

Den Mittagstisch in Papenburg gibt es bereits seit ungefähr 25 Jahren, bei dem sich von montags bis donnerstags zwei bis drei Helfer von ungefähr zehn aktiven Ehrenamtlichen Köchen bereit erklären, für die Bedürftigen zu kochen. 

Kochen ehrenamtlich für die Bedürftigen: (v.l) Udo Sap und Ulli Trempeck. Foto: Nele Wessels

Rund 20 bis 25 Bedürftige würden dieses Angebot im Haus Arche nutzen, berichtet Wegmann. Die benötigten Lebensmittel bekommt die SKFM teilweise von der Tafel oder von umliegenden Lebensmittelgeschäften gespendet. Die Zutaten, die zusätzlich für die geplanten Gerichte benötigt werden, werden eingekauft.  

Foto: Nele Wessels

Auch dieses Mal kochten wieder ehrenamtliche Helfer für die Wohnungslosen und sozial ausgegrenzte Menschen, die sich einsam und isoliert fühlen. Aber auch weitere Interessierte waren – allerdings für zwei Euro pro Mahlzeit – eingeladen. Der Sinn des Mittagstisches sei es nicht nur, die Betroffenen satt zu machen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, sich in die Gesellschaft zu integrieren, so Wegmann.  

Darüber hinaus bietet der Mittagstisch jeden Montag und Mittwoch einen kostenlosen Fahrdienst für Bedürftige an, die aus der Region kommen. „Dies soll die Leute dazu anregen, ihre Hürden zu überwinden“, erklärte Wegmann. Die Menschen, die die Hilfe gerne in Anspruch nehmen wollen würden, sollen auch die Möglichkeit dazu bekommen.


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