Künstler führt durch die Ausstellung Landschaftsbilder auf Schloss Clemenswerth zu sehen

Von pm

Bei der Eröffnung der Ausstellung (v.l.): Heinzes Ehefrau Wiltrud Hamschmidt, Werner Heinze, Museumsdirektor Oliver Fok, Sögels Bürgermeisterin Irmgard Welling und Hans Flüteotte vom Emsländischen Heimatbund. Foto: Emslandmuseum Schloss ClemenswerthBei der Eröffnung der Ausstellung (v.l.): Heinzes Ehefrau Wiltrud Hamschmidt, Werner Heinze, Museumsdirektor Oliver Fok, Sögels Bürgermeisterin Irmgard Welling und Hans Flüteotte vom Emsländischen Heimatbund. Foto: Emslandmuseum Schloss Clemenswerth

Sögel (Niedersachsen). Noch bis zum 1. September ist am Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in der Reihe "ForumFormClemenswerth" die Ausstellung „Der Blick des Malers“ zu sehen. Sie zeigt rund 50 Gemälde des bei Oldenburg lebenden Werner Heinze.

Am Donnerstag, 15. August, ist der Künstler, nach Angaben der Veranstalter, selbst vor Ort und führt Interessierte um 18 Uhr durch die Ausstellung, die im Pavillon Clement August zu sehen ist. Heinze gehört zu den wenigen Künstlern, die bereits zum dritten Mal ihre Werke am Emslandmuseum Schloss Clemenswerth präsentieren dürfen. Bereits 1997 und 2001 wurden seine Werke ausgestellt. 

In seinen Gemälden, die Landschaften zeigen, versucht er den einen besonderen Augenblick darzustellen. Das können bestimmte Lichtstimmungen sein, aber auch atmosphärische Wetterbedingungen, heißt es in der Ankündigung. Heinzes Bilder zeigten Berglandschaften, Wald- Seemotive oder in Regen getauchte Einkaufsstraßen. Sie zeichneten sich durch die besonders intensive Wiedergabe der jeweilig herrschenden Stimmung aus. Augenfällig sei, dass Heinze in seinen Bildern immer den Menschen mit einbeziehe, nie aber als Hauptthema und häufig nur durch Stellvertreter wie die von Menschen geschaffenen Brücken, Wege und Gebäude. Reine, von Menschen unberührte Naturlandschaften, finden sich bei Heinze nur selten. In jüngerer Zeit zählen zu Heinzes Oeuvre auch Strandmotive. 

Bevor Heinze den Pinsel in die Hand nimmt und ein Gemälde zu malen beginnt, hat er von den ausgewählten Motiv Arbeitsfotos gemacht. Hierfür erkundet er bei Spaziergängen und Wanderungen die Landschaft mit der Fotokamera. Wie Notizen erinnern sie den Künstler an die Situation und den Moment, die er im Bild festhalten will. Aber auch wenn die Fotos das Bildmotiv für die spätere Umsetzung im Atelier festhalten, so können sie oft die Stimmung des Moments nicht einfangen, die Heinze beim Entdecken verspürte und die dem Gemälde innewohnt. Es ist die große Leistung des Künstlers, die Besonderheit des Augenblicks, die außergewöhnliche Atmosphäre auf dem Gemälde festzuhalten, heißt es weiter. Seine Mittel hierfür sind die Leinwand und Ölfarben. 

Die Ausstellung ist zu den Museumsöffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet den regulären Eintritt. Gefördert wird die Ausstellung mit Mitteln der EWE Stiftung, der Johann Alexander Wisniesky Stiftung sowie der Sparkasse Emsland. Schulklassen wie auch Erwachsenengruppen können zudem individuelle Führungstermine durch die Ausstellung buchen. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 05952 932325 und unter clemenswerth.de. 


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