Quiz auf der Blumenschau Landwirte stellen sich in Papenburg vor

Von Luisa Reitemeyer

Auf der Blumenschau den Verbrauchern persönlich Rede und Antwort stehen werden neben 30 anderen Landwirten auch (von links) Leon Trentmann, Markus Siepker, Levinia Schillingmann, Greta Außel und Ramona Harkers. Foto: Luisa ReitemeyerAuf der Blumenschau den Verbrauchern persönlich Rede und Antwort stehen werden neben 30 anderen Landwirten auch (von links) Leon Trentmann, Markus Siepker, Levinia Schillingmann, Greta Außel und Ramona Harkers. Foto: Luisa Reitemeyer

Papenburg/Haselünne. Am letzten Wochenende der Blumenschau, 3. und 4. August, stellen rund 30 Landwirte aus der Region die moderne Landwirtschaft im Papenburger Stadtpark vor. Für Fragen und Informationen stehen sie interessierten Besuchern von jeweils 10 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Die jungen Landwirte möchten den Verbrauchern die moderne, aktuelle Landwirtschaft erklären, wie Leon Trentmann aus Surwold berichtet. Er gehört neben den Landwirten Ramona Harkers aus Haselünne, Levinia Schillingmann aus Berge, Greta Außel aus Lähden und Markus Siepker aus Apeldorn zum fünfköpfigen Organisationsteam, das seit dem Frühjahr am Projekt für die Blumenschau arbeitet.

Wie die Gruppe bei einem Gespräch mit unserer Redaktion in Haselünne mitteilt, hat sie gemeinsam eine Art Schnitzeljagd mit fünf Kategorien (Kartoffel- und Ackerbau, Geflügel-, Schwein- und Milchvieh-Haltung) vorbereitet. Als Anreiz zum Mitmachen diene dabei ein Gewinnspiel für Kinder und Erwachsene, bei dem die Teilnehmer unterschiedliche Fragen rund um das Thema Landwirtschaft beantworten müssen. In den Lostopf für die insgesamt 20 zu gewinnenden Preise kommen diejenigen, die alle Fragen richtig beantworten konnten. "So wollen wir die Landwirtschaft auch spielerisch erklären", teilt Trentmann mit. Rund 30 weitere Landwirte unterstützen das Team als Spezialisten aus den jeweiligen Themengebieten dabei, interessierte Besucher an den eigenen Ständen zu informieren und Fragen zu beantworten.

Den jungen Landwirten sei laut Schillingmann vor allem wichtig, das oftmals kritisiert dargestellte Bild der heutigen Landwirtschaft zu korrigieren. Mit der Nähe zum Kunden wollen sie "der Bauer aus der Nachbarschaft" sein, so Harkers. Die Landwirte wollen den Konsumenten zeigen, dass sich die Landwirte mit den heutigen Anforderungen durchgehend beschäftigen und an aufkommenden Schwierigkeiten arbeiten, sodass ein Mittelweg für beide Parteien - Verbraucher und Landwirt - gefunden werde. Deshalb hofft das Team laut Trentmann auf eine hohe Teilnahme an beiden Tagen.

Einen besonderen Dank richtete das Organisationsteam an Kathrin Ter-Heide von der Vereinigung des emsländischen Landvolkes, die die Gruppe bei der Organisation unterstützt habe, sowie an die mithelfenden Landwirte und die Sponsoren.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN