Erlös an "Kinder in Not" übergeben Papenburger Narren mit roten Nasen für den guten Zweck

Von Luisa Reitemeyer

Sitzungspräsidentin Andrea Lindemann (3. v. l.) überreichte den Scheck an  Ursula Mersmann (3. v. r.). Über die Scheckübergabe freuen sich außerdem (von links) Elisabeth Schäpermeier (Kinder in Not), Charly Röttgers (zweiter Vorsitzender PCV), Thomas und Jana Kuhlmann (Prinzenpaar), Wolfgang Heyen (Präsident PCV) und Margret Bunte (Kinder in Not). Foto: Luisa ReitemeyerSitzungspräsidentin Andrea Lindemann (3. v. l.) überreichte den Scheck an Ursula Mersmann (3. v. r.). Über die Scheckübergabe freuen sich außerdem (von links) Elisabeth Schäpermeier (Kinder in Not), Charly Röttgers (zweiter Vorsitzender PCV), Thomas und Jana Kuhlmann (Prinzenpaar), Wolfgang Heyen (Präsident PCV) und Margret Bunte (Kinder in Not). Foto: Luisa Reitemeyer

Papenburg. Der Papenburger Carnevals-Verein (PCV) hat den Erlös von 1111 Euro aus dem Verkauf von „Roten Nasen“ bei der diesjährigen Gerd-Bliede-Gala dem Förderverein „Hilfe für Kinder in Not“ überreicht.

Die Idee dazu war durch eine Wette zwischen der Sitzungspräsidentin Andrea Lindemann und dem Prinzen des PCV, Thomas Kuhlmann, während einer Prunksitzung entstanden. Kuhlmann war davon überzeugt gewesen, dass der Verein es schaffen werde, bei der Gerd-Bliede-Gala Ende Februar 350 „Rote Nasen“ an die Gäste zu verkaufen und dass diese während der Veranstaltung auch getragen werden. Lindemann hielt dagegen und verlor letztendlich die Wette. Nun muss sie sich für ihren Wetteinsatz auf dem Stadtfest in Papenburg unter anderem mit „roter Nase“ als Clown verkleiden. 

Den eigentlichen Erlös von 930 Euro aus dem Verkauf erhöhte der PCV auf die Summe von 1111 Euro für den guten Zweck. Die Vorsitzende des Fördervereins „Hilfe für Kinder in Not“, Ursula Mersmann, zeigte sich erfreut über den Ausgang der Wette. „Wir sind sehr froh, dass unser Verein hierbei berücksichtigt wurde. Der Erlös ist großartig“, betonte sie. 

Das Prinzenpaar des PCV selbst habe bei der Gala darüber hinaus eine eigene Aktion gestartet, bei der Popcorn verkauft, eine Fotobox aufgestellt sowie Flyer verteilt wurden. Der Erlös werde ebenfalls an „Hilfe für Kinder in Not“ gespendet. 

Der Förderverein mit der Ärzte-Vereinigung Hammer-Forum zusammen. Immer werden über die Vereinigung schwer verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Afrika und Asien nach Papenburg vermittelt, um sie dort kostenlos im Marien-Hospital zu behandeln. Die Kinder bleiben oft mehrere Monate und werden in der Regel mehrfach operiert. Ein Besuchsdienst des Fördervereins kümmere sich nachmittags sowie an den Wochenenden um die Kinder, so Ursula Mersmann. Auch der Kindergarten- oder Schulbesuch werde hier vor Ort organisiert.  


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