Regionale Produkte und alte Technik Zahlreiche Gäste auf dem Mühlenmarkt in Papenburg

Von Anna Heidtmann

Viele Besucher kamen am Pfingstmontag auf dem Mühlenmarkt vor Meyers Mühle in Papenburg. Foto: Anna HeidtmannViele Besucher kamen am Pfingstmontag auf dem Mühlenmarkt vor Meyers Mühle in Papenburg. Foto: Anna Heidtmann

Papenburg. Ein reger Besucherstrom hat am Pfingstmontag auf dem Mühlenmarkt vor Meyers Mühle in Papenburg geherrscht. Dazu hatte der Papenburger Mühlenverein im Rahmen des Deutschen Mühlentages eingeladen.

Unter dem Thema „Aus der Region für die Region“ präsentierten gut 20 Anbieter aus der näheren Umgebung an ihren Ständen die Vielfalt der regionalen und saisonalen Produkte. Daneben informierten sie über den Anbau und die Verarbeitung ihrer Lebensmittel. 

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Das Angebot reichte vom frischen Spargel über neue Kartoffeln, Erdbeeren, Käse und anderen Milch- sowie Imkereiprodukten oder fangfrischem Fisch bis hin zu blühenden Stauden oder Handarbeiten. 

Die „Leher Kröchenklütker“ zeigten anhand einer Auswahl ihrer historischen Landmaschinen und Geräte , wie im vergangenen Jahrhundert Getreide zu Mehl gemahlen wurde.

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Besonders beliebt bei den kleinen Gästen war der Mobile Streichelzoo des Sozialen Ökohofes. Viele der Besucher, unter ihnen auch zahlreiche Teilnehmer des zeitgleich stattfindenden Papenburger Radwandertages, nutzten daneben die Gelegenheit, die 1888 als dreistöckiger Galerieholländer erbaute Meyers Mühle von innen zu erkunden und sich interaktiv über die Geschichte der Mühle und die Arbeit des Müllers zu informieren. Wer sich bis zur Galerie im obersten Stockwerk vorwagte, konnte aus der Vogelperspektive einen Blick auf das Papenburger Untenende und den Stadtpark werfen.

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Heiß begehrt war das vom Mühlenverein frisch gebackene Steinofenbrot. Bereits gegen Mittag war das letzte der über 100 Brote vergriffen. „Sowas hat es noch nie gegeben“, staunte Winfried Nehe vom Vorstand des Mühlenvereins und freute sich gleichzeitig über die positive Besucherresonanz.

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Zufrieden zeigte sich auch Leo Schwarte vom Mühlenverein und dem Arbeitskreis "Global denken, lokal handeln". Seit Jahren zeichnet er federführend für die Organisation des Mühlen- und Bauernmarktes verantwortlich. „Der Markt macht immer wieder Spaß“, sagte Schwarte. Die meisten der Standbetreiber seien von Anfang an dabei. „Es kommt keiner hierhin, weil er großen Reibach machen will, sondern aus Spaß und mit Herzblut für die Sache.“

Für musikalische und kulturelle Unterhaltung während des Tages sorgten „Smilin‘ Shamrock“ mit irischer Folkmusik sowie die Volkstanz- und Trachtengruppe Rheiderland und der Folklore- und Trachtenverein Werlte mit ihren Tanzdarbietungen.

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