„Composer-Slam“ feiert Premiere Erster Komponisten-Wettstreit in Papenburg

Zum Composer-Slam tritt der Aschendorfer Jörg Christian Freese an. Foto: Daniel LöskerZum Composer-Slam tritt der Aschendorfer Jörg Christian Freese an. Foto: Daniel Lösker

Papenburg Mit dem sogenannten „Composer-Slam“ soll am kommenden Freitag, 22. März 2019, ab 19.30 Uhr in Papenburg ein weiteres neues und interaktives Veranstaltungsformat etabliert werden. Das Ereignis im Theater auf der Werft ist an das Format des Poetry-Slams angelehnt; das Publikum wird also zur Jury des Wettstreits.

Wie es in einer Pressemitteilung von Papenburg Kultur weiter heißt, treten mehrere Komponisten an einem Abend gegeneinander an. Jeder Musiker hat einen gewissen Zeitrahmen, in dem er seine selbst geschriebene Komposition auf der Bühne dem Publikum vorträgt. Dabei müssen die Komponisten nicht nur durch ihre Werke an sich, sondern auch durch ihre Performance überzeugen.

Mit dabei ist der Aschendorfer Jörg Christian Freese, der schon bei „Classic versus Pop“ auf der Papenburger Theaterbühne zu sehen war. „Es ist einmal eine andere Art, Leuten seine Musik vorzustellen“, sagt Freese. „Das klassische Konzert hat ja eine Menge sozialer Regeln, die ich nicht unbedingt alle gutheiße. Diese aufzubrechen, wird ja seit langer Zeit versucht. Dieses Format ist ein neuer Schritt, der aber natürlich auch Fragen aufwirft: Ist Musik automatisch gut, weil sie vielen gefällt?“.

Beim Composer-Slam soll eine möglichst große Musikvielfalt geboten, aber kein Komponist in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. „Ich spiele Klaviermusik, die als Crossover eine Reihe von Stilen und Kompositionstechniken vereint“, erklärt Freese. „Ich habe schon gehört, was die anderen Teilnehmer für Musik machen, darauf bin ich sehr gespannt“.

Kurze Botschaften

Einen kleinen Eindruck über die zu erwartende Musik können sich Interessierte auf der Facebook- und Instagram-Seite von „JuKu Papenburg“ verschaffen. Dort sind kurze, musikalische Videobotschaften der Komponisten an das Papenburger Publikum zu sehen.

Anders als beim Poetry-Slam, gibt es beim Composer Slam keinen Text, denn der Schwerpunkt ist die Instrumentalmusik. Das Besondere an der Idee ist aus Sicht der Veranstalter, dass die Komponisten gleichzeitig als Schöpfer und Interpreten auf der Bühne stehen. Es ginge dabei um die Kommunikation zwischen Publikum und Komponist. Den Musikern werde dabei eine neue Bühne geboten, das Publikum bekomme die Möglichkeit, komponierte Musik aufbereitet zu hören und persönlich einzuschätzen. Der Composer-Slam solle Komponisten die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Werke live und unmittelbar einem Publikum zu präsentieren.

Eintrittskarten gibt es für 10 Euro unter www.papenburg-kultur.de, in der Geschäftsstelle am Hauptkanal rechts 72, oder telefonisch unter 0496182307. Schüler und Studenten zahlen 5 Euro. Die Abendkasse öffnet um 18.45 Uhr.


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