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13.02.2019, 06:11 Uhr KOMMENTAR

Zum Präventionsprojekt in Papenburg: Jedes Leben achten

Ein Kommentar von Gerd Schade


Symbolisch für im Straßenverkehr tödlich verunglückte Menschen wurden beim Verkehrspräventionsprojekt  „Abgefahren – wie krass ist das denn?“ diese Kreuze auf der Bühne der Papenburger Stadthalle aufgestellt. Foto: Gerd SchadeSymbolisch für im Straßenverkehr tödlich verunglückte Menschen wurden beim Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – wie krass ist das denn?“ diese Kreuze auf der Bühne der Papenburger Stadthalle aufgestellt. Foto: Gerd Schade

Papenburg. Das Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – wie krass ist das denn?“ hat leider nichts von seiner Notwendigkeit eingebüßt. Ein Kommentar.

Jeden Tag kommen in Deutschland zwei junge Menschen durch Verkehrsunfälle ums Leben. Das macht – rein statistisch gesehen – mehr als 700 pro Jahr. In etwa so viele Schüler verfolgten am Dienstag in Papenburg das Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – wie krass ist das denn?“ Es hat auch bei seiner sechsten Auflage nichts von seiner abschreckenden Wirkung verloren. Gut so.

Wie unfassbar schmerzhaft es sein kann, wenn sich innerhalb eines Augenblicks alles verändert, haben Rettungskräfte und eine Notfallseelsorgerin einmal mehr ebenso drastisch wie schonungslos geschildert. Authentischer geht es nicht.

Dass das Präventionsprojekt auch von seiner Notwendigkeit leider nichts eingebüßt hat, verdeutlicht ein Blick auf die Zahlen. Noch immer wird etwa jeder vierte tödliche Verkehrsunfall von jungen Fahranfängern verursacht. Hauptrisikofaktoren sind Unerfahrenheit, Risikobereitschaft, Alkoholkonsum und Leichtsinn. Jedes Leben ist zu achten.


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