Mitgliederversammlung der Malteser Ehrenamtliche Arbeit als Zeichen gegen Ausgrenzung

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Zahlreiche geehrte, berufene und neue Helferinnen und Helfer konnten die Malteser in Papenburg in ihren Reihen begrüßen. Foto: Malteser HilfsdienstZahlreiche geehrte, berufene und neue Helferinnen und Helfer konnten die Malteser in Papenburg in ihren Reihen begrüßen. Foto: Malteser Hilfsdienst

Papenburg. Der Malteser Ortsverein Papenburg hat auf seiner Mitgliederversammlung im Niels-Stensen-Haus stolz auf mehr als 2.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Besuchsdienst „Abendsonne“ zurückgeblickt. Michael Korden, Vorstandsvorsitzender des Ortsvereins, betonte die Wichtigkeit ehrenamtlicher Tätigkeit.

Rund 75 Teilnehmer konnte der Vorsitzende zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßen, heißt es in einer Pressemitteilung der Malteser. „Nicht nur bei den Teilnehmerzahlen der Versammlung bewegen wir uns damit auf sehr hohem Niveau, auch die große Zahl neuer aktiver Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst, Besuchsdienst, dem mobilen Einkaufswagen, der Ausbildung und der Malteser Jugend freut uns besonders“, betonte Korden.

Pfarrer Lanvermeyer neu im Team

Als begleitender Seelsorger neu bei den Maltesern ist auch Pfarrer Franz-Bernhard Lanvermeyer, der vom Kreisbeauftragten Georg Weber in seine neue Funktion berufen wurde. Damit tritt er die Nachfolge von Diakon Heinrich Diedrichs an, der im Sommer des vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten war.

Korden: „Ein Zeichen für gesellschaftliche Solidarität“

Über 2.000 ehrenamtliche Stunden werden jährlich im Besuchsdienst „Abendsonne“ geleistet, über 4.500 Stunden zuletzt durch die Einsatzeinheit im Sanitätsdienst. „Dies ist ein Dienst am Menschen, mit dem Sie auch immer wieder ein Zeichen für gesellschaftliche Solidarität und gegen Ausgrenzung setzen“, verwies Korden auf die Bedeutung des Malteser Ehrenamts vor dem Hintergrund aktueller politischer Strömungen und fügte an: „Herzlichen Dank für Ihren verlässlichen und engagierten Dienst!“

Verbandsinterne Weiterbildung steht hoch im Kurs

Damit die Aufgaben in den unterschiedlichen Diensten verantwortungsvoll übernommen werden können, bedarf es der notwendigen Qualifikation, die die Malteser mit entsprechenden verbandsinternen Angeboten ermöglichen. So konnten neben vier ausgebildeten Einsatzsanitätern Verena Thiel zur Jugendgruppenleiterassistentin, Stefanie Kruse und Michael Meyer zu Jugendgruppenleitern, Jens Mescher zum Gruppenführer und Thomas Eilers zum Zugführer berufen werden.

Jens Kötter wurde für seine 15-jährige Mitgliedschaft mit der bronzenen Malteser-Nadel, Hermann-Josef Neumann für seine 35-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Nadel ausgezeichnet.


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