Werbung auf der Berlinale Das Emsland als Drehort entdecken

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Mit Filmklappe für das Emsland als Drehort warben Erster Kreisrat Martin Gerenkamp und die Delegation aus dem Landkreis auf der Berlinale. Foto: Thiago VargasMit Filmklappe für das Emsland als Drehort warben Erster Kreisrat Martin Gerenkamp und die Delegation aus dem Landkreis auf der Berlinale. Foto: Thiago Vargas

Berlin/Papenburg. Premiere gelungen: Das Emsland hat bei seinem ersten konzertierten Auftritt auf der Berlinale positiv auf sich aufmerksam gemacht. Erster Kreisrat Martin Gerenkamp warb für das Emsland als Kulturregion und Drehstandort.

"Der Abend ist sehr gut verlaufen. Es hat allen gefallen und wir haben gemeinsam positiv auf das Emsland aufmerksam gemacht", schildert der Papenburger Kulturreferent Ansgar Ahlers seine Eindrücke von den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin. Die Plattform, auf der sich das Emsland präsentieren durfte, bot die Fördergesellschaft Nordmedia.

(Weiterlesen: Das Emsland präsentiert sich auf der Berlinale) 

Thema einer Talkrunde war denn auch "Das Emsland als unentdeckter Drehort". Dabei wurde auch ein Trailer gezeigt, mit dem die Region für das Filmemachen beworben wird. Unter www.emsland.com/drehort wird der Landkreis ebenfalls entsprechend beworben. Hier wird unter anderem dazu aufgefordert, alle Klischees über das Emsland über Bord zu werfen und sich die "Vorzeigeregion" genauer anzuschauen, im "viel Unerwartetes" zu entdecken. Das Emsland sei erstaunlich vielfältig, erstaunlich aufgeschlossen und erstaunlich unentdeckt.

Die Schauspielerin Isabella Parkinson trafen Martin Gerenkamp (l.) und Ansgar Ahlers. Foto: Thiago Vargas


Gerenkamp lud dazu ein, das Emsland als Drehort zu besuchen. Zudem wies er darauf hin, dass die Emsländer getreu ihrem Motto "Zuhause bei den Machern" vieles möglich machen würden.

Talkrunde (v. l.): Ansgar Ahlers, Martin Gerenkamp und Jochen Coldewey. Foto: Thiago Vargas


Unterstützung gab es vom Bereichsleiter der Film- & Medienförderung Niedersachsen, Jochen Coldewey. Auch er machte den anwesenden Filmemachern das Emsland als Drehort schmackhaft. Zudem wies er darauf hin, im Harz und anderen niedersächsichen Regionen, die sich in den vergangenen Jahren in der Nordmedia-Lounge zeigen durften, mehrere Filmdrehs stattgefunden hätten. Als Beispiel nannte Coldewey die Verfilmung des Kinderbuchklassikers "Die kleine Hexe".

(Weiterlesen: Niedersachsen wird als Drehort immer attraktiver)

Bei weiteren Talkrunden über geförderte Filmprojekte auf der Berlinale kamen die Emsländer Ahlers zufolge mit Schauspiellegende Mario Adorf, Nora Fingscheidt (Drehbuchautorin und Regisseurin) und TV-Moderatorin Sandra Maischberger in Kontakt. In der Emslandlounge sei bis in die Nacht hinein Stimmung gewesen, berichtet Ahlers, der als Regisseur und Produzent selbst seit Jahren im Filmgeschäft ist. Außer Adorf waren unter anderem Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sowie die Schauspieler Isabella Parkinson, Carolyn Genzkow und Max Hegewald.

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In der Lounge machte das Emsland auf vielfältige Weise auf sich aufmerksam. Ein Künstler des Theaterpädagogischen Zentrums Lingen lief auf Stelzen umher. Ein Jazztrio aus Lingen spielte Musik. Die Haselünner Spirituosenbrennerei Heydt bot besondere Drinks an. Mitglieder der emsländischen Delegation waren überdies weitere Vertreter des Landkreises Emsland, der Städte Lingen, Meppen und Papenburg, Touristiker, Mitglieder des Stuntteams Haren sowie Filmtalente aus der Region.


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