Ein Jahr Bauzeit Arbeiten an Notaufnahme und Kardiologie am Marien-Hospital starten

Das alte Therapiebecken im Sockelgeschoss begutachtet Technischer Leiter Thomas Krallmann. Foto: Marien-Hospital Papenburg-AschendorfDas alte Therapiebecken im Sockelgeschoss begutachtet Technischer Leiter Thomas Krallmann. Foto: Marien-Hospital Papenburg-Aschendorf

Papenburg. Am Montag, 11. Februar, starten im Marien-Hospital in Papenburg die Arbeiten am Umbau und der Verlegung der zentralen Notaufnahme (ZNA) sowie für die Erweiterung der Kardiologie.

Wie Thomas Krallmann, Technischer Leiter des Marien-Hospitals mitteilt, steht im ersten Bauabschnitt die Schadstoffsanierung der zukünftigen Räume für die Prosektur an. Wie es vom Hospital weiter heißt, sieht die Bauplanung weiterhin vor, dass die zentrale Notaufnahme, die sich derzeit im Erdgeschoss befindet, im Sockelgeschoss untergebracht wird. Zudem werden dort nach Anschluss der Arbeiten der Schockraum, die Radiologie und das Herzkatheterlabor mit doppeltem Linksherzkathetermessplatz zu finden sein. „Alles liegt nah beieinander. Auch die Liegendeinfahrt befindet sich zukünftig mit der ZNA auf einer Ebene. Durch die räumliche Nähe greift damit auch die Notfallversorgung sehr gut ineinander“, wird Krallmann in der Mitteilung zitiert.

Keine Einschränkungen für Patienten und Besucher

Eine Woche später, ab dem 18. Februar, werden die ersten Rohbau- und Demontagearbeiten im Sockelgeschoss aufgenommen. Dazu bleibt laut Hospital das Flurstück im Sockelgeschoss zwischen Café und der Aufzuggruppe vorübergehend geschlossen. Alternative Zuwegungen können genutzt werden. „Für den Besucher oder Patienten ergeben sich während der Baumaßnahme keine größeren Einschränkungen in den Behandlungsabläufen“, berichtet Krallmann. Die radiologische Abteilung und das Café seien problemlos zu erreichen. Als Übergangslösung ist der Linksherzkathetermessplatz aus dem Sockelgeschoss bereits in die Kardiologie ins Ärztehaus verlegt worden.

7,6 Millionen Euro werden investiert

„Die Bauzeit wird voraussichtlich ein Jahr betragen. Wir konnten damit die ursprünglich angedachte Bauphase von zwei Jahren deutlich verkürzen“, teilt Krallmann weiter mit. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die anstehenden Baumaßnahmen wird rund 7,6 Millionen Euro betragen. Den Löwenanteil in Höhe von 6,3 Millionen Euro trägt das Land Niedersachsen. Die Stadt Papenburg und der Landkreis Emsland beteiligen sich mit je rund 314.000 Euro.

Folgen weitere Arbeiten?

Den Arbeiten an der zentralen Notaufnahme und der Kardiologie können weitere folgen. Im November 2018 befürwortete der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen einen Zuschuss in Höhe von insgesamt rund 36,7 Millionen Euro für geplante Investitionen in das Marien-Hospital.

„Wir haben zwar noch kein Geld, aber wir dürfen planen. Das gibt uns die Sicherheit, dass auch etwas kommen soll“, erklärte Ansgar Veer, Hauptgeschäftsführer der St.-Bonifatius-Hospitalgesellschaft, bei der Vorstellung von Veronika von Manowski als neue Geschäftsführerin des Marien-Hospitals vor drei Wochen.


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