Fahrt zur Uni Groningen Wirtschaft aus Papenburg und Dörpen trifft Studierende

Dieses Schild am Ärztehaus beim Marien-Hospital weist auf die Papenburger Außenstelle der Universität Groningen hin. Foto: Gerd Schade/ArchivDieses Schild am Ärztehaus beim Marien-Hospital weist auf die Papenburger Außenstelle der Universität Groningen hin. Foto: Gerd Schade/Archiv

Papenburg/Dörpen . Die Stadt Papenburg und die Samtgemeinde Dörpen wollen die Zusammenarbeit mit der Universität Groningen weiter intensivieren. Mitte Februar besteht die Möglichkeit einer Stippvisite an der Hochschule.

„Sie werden als Unternehmer die Möglichkeit haben, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen“, warb Wendt auf einem Treffen der Mitglieder des Wirtschaftsforums Papenburg im Rathaus für die Fahrt. „Machen Sie sich sichtbar. Zeigen Sie, dass Sie ein interessanter Arbeitgeber sind! Sie sollten die Chance vor der Haustür nutzen und sich als Unternehmer bemerkbar machen!“, sagte Wendt. Teil des Besuchsprogramms an der Universität sollen auch Besichtigungen einzelner Forschungseinrichtungen sein. 

Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

Auch der Direktor der Papenburger Außenstelle der Uni Groningen, Harald Orfgen, warb für die Fahrt. Er stellte den Mitgliedern des Wirtschaftsforums außerdem kurz die „University of Groningen North West Germany“ (UGNWG) – wie die 2017 offiziell gegründete Papenburger Dependance heißt – vor. Ziel ist ein grenzübergreifender Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, auch im Hinblick auf das Gewinnen von Fachkräften. Kooperationspartner sind außer der Stadt Papenburg und der Samtgemeinde Dörpen auch Unternehmen wie die Meyer Werft. Die Schiffbauer haben bereits ein eigenes Büro in der „Start-up-City“-Uni eröffnet. Im Juli 2018 hatten sich Werft und Hochschule auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Auch Meyer sucht dringend Fachkräfte.

Gemeinsamer Wirtschaftsraum

Ein weiterer Teil der Zusammenarbeit zwischen dem gemeinsamen Wirtschaftsraum Papenburg/Dörpen erstreckt sich auf den medizinischen Sektor. Dazu gehören Praktika von Groninger Medizinstudenten im Marien-Hospital in Papenburg sowie im Medizinischen Versorgungszentrum Dörpen. Dahinter steckt das Bestreben, Mediziner nach Studienabschluss für eine ärztliche Tätigkeit in der Region zu gewinnen. Inzwischen haben fast 150 Studenten entsprechende Praktika absolviert.

(Weiterlesen: Hochbegabt: 16-jährige Medizinstudentin in Papenburg)

Orfgen zufolge hat die UGNWG Kontakte zu rund 100 Unternehmen geknüpft, um die Hochschule für die Region zugänglicher zu machen. Anmeldungen für die Fahrt sind bei der Wirtschaftsförderung in Dörpen und Papenburg möglich.


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