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29.01.2019, 18:33 Uhr KOMMENTAR

Zur Papenburger Blumenschau 2019: Stark nur als Ganzes

Ein Kommentar von Gerd Schade


Noch liegt der Papenburger Stadtpark im Winterschlaf. Das wird sich bis zur Blumenschau ändern. Foto: Christoph AssiesNoch liegt der Papenburger Stadtpark im Winterschlaf. Das wird sich bis zur Blumenschau ändern. Foto: Christoph Assies

Papenburg. Nach außen kann die Stadt Papenburg ihre Strahlkraft nur als Ganzes entwickeln. Das gilt nicht für die Blumenschau 2019. Ein Kommentar.

Die Papenburger Blumenschau wird keine „Landesgartenschau light“. Vielmehr geht es darum, an die Tradition der Blumenschauen in der Fehnstadt, die bis dato letzte hat es im Jahr 2008 gegeben, erfolgreich anzuknüpfen und Papenburg als Marke einer Blumen- und Kräuterstadt zu stärken. Hier scheinen die Organisatoren auf einem guten Weg zu sein.

Dazu gehört auch, bei allen verständlichen Wünschen und Interessen frühzeitig zu erkennen, festzulegen und aufrichtig zu kommunizieren, was angesichts der politisch beschlossenen Budgetobergrenze machbar ist und was nicht. Dass das Obenende und Aschendorf – von Herbrum, Bokel, Tunxdorf und Nenndorf ganz zu schweigen – nicht durchschlagend in die Blumenschau eingebunden werden, mag auf den ersten Blick Wasser auf die Mühlen von eingefleischten Anhängern des Stadtteildenkens sein. Nach außen hin stark sein und Strahlkraft entwickeln kann Papenburg aber nur als Ganzes – vor allem im Hinblick darauf, Touristen anzulocken, aber auch den Bürgern in einer lebenswerten Stadt ein attraktives Angebot zu machen.


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