Verein verzichtet künftig auf Zelt Landjugend Papenburg speckt Erntedankfest ab

Von Hermann-Josef Tangen

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Papenburg. Bewährtes fortsetzen, zugleich aber den Mut aufbringen, sich auf unbequeme Neuerungen einzulassen, wenn verhaltensbedingte Veränderungen diese erfordern, will die Katholische Landjugend Papenburg. Handlungsbedarf gebe es beim Erntedankfest, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Thomas Nee bei der Generalversammlung.

Das defizitäre Traditionsfest, das die Landjugend in den beiden vorangegangenen Jahren als Zeltfete mit Verpflichtung einer Liveband aufgewertet hatte, bereitet dem amtierenden Vorstand weiterhin Kopfschmerzen. „Während wir beim letztjährigen Erntedankumzug am Sonntag eine Rekordbeteiligung hatten, ist die Zahl der Gäste am Vorabend trotz der Verpflichtung einer Spitzenband und eines DJs weiter zurückgegangen“, bedauerte Nee.

Fete im Saal Schulte-Lind

Als Konsequenz daraus werde man das Programm am Samstagabend abspecken und in diesem Jahr kein Zelt mehr aufbauen lassen. Die Fete solle stattdessen im Saal des Vereinslokals Schulte-Lind stattfinden. Für die Abschlussfeier nach dem Umzug am Sonntag ziehe man die Abreithalle des Reit- und Fahrvereins in Betracht.

Überwiegend positives Fazit

Für das zurückliegende Vereinsjahr zog Nee ansonsten ein positives Fazit. Das gelte sowohl für die Veranstaltungen, als auch für Arbeitseinsätze und Baumaßnahmen. Der Landjugendtreff in der Umländerwiek hat eine neue Heizungsanlage erhalten und ist um ein in Eigenleistung erstelltes Vordach bereichert worden.

Als Höhepunkte des Jahres 2018 nannte Schriftführerin Vanessa Henke das stark frequentierte Osterfeuer und das sehr gut besuchte Rock-Holi-Festival, bei dem erstmals eine Schaumkanone eingesetzt wurde. Ein, so wörtlich, echter Kracher sei der Ende Dezember durchgeführte und abermals gewachsene Hüttenzauber gewesen. „Der kommt bei Alt und Jung gleichermaßen gut an“, freute sie sich.

Bericht mit Schnappschüssen unterlegt

Der mit der Präsentation von Schnappschüssen optisch unterstrichene Jahresbericht dokumentierte die weiteren Aktionen, wie Wanderungen, Ausflüge, plattdeutsches Theater, Seniorennachmittag, Kanu-Fahrt, Fahrradtour, Motorrad-Ausfahrt, Bosseln und Weihnachtsfeier.

Der Leiter der Theatergruppe, Wilfried Henzen, stellte das neue Stück, „Danz up de Deel mit dree Unbekannte“ vor. Neben den abendlichen Aufführungsterminen will die Gruppe am Sonntag, 28. April, erstmals ein exklusives Frühstück für Theaterbesucher mit Sondervorstellung anbieten. Die diesjährige Landjugend-Fahrt findet vom 20. bis 27. Juli statt und führt nach Rauris in Österreich.

Vorstandswahl eine Formsache

Einmal mehr als reine Formsache erwies sich die Neuwahl des Vorstandes, der nur in wenigen Positionen verändert wurde. Dem Führungsgremium des Vereins, der 2020 sein 60-jähriges Bestehen feiern wird, gehören an: Thomas Nee (Vorsitzender), Frank Lenger (Stellvertreter), Marina Schlömer (weibliche Vorsitzende), Helen Berlage (Stellvertreterin), Manfred Sprengel (Kassenwart), Vanessa Henke (Schriftführerin), Sascha Heyen (Stellvertreter), Sven Sprengel und Rene Beekhuis (Jugendwarte), Karin Assies und Patrick Münzer (Sportwarte). Präses bleibt Anke Hildebrand.

Treue Mitglieder geehrt

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Heinz Ficken, Gerd Kruse, Hans Strohschnieder, Johannes Kruse und Heinz Walker (45 Jahre) geehrt. Urkunden gab es auch für Erika und Heinrich Ansorge, Hansi Tammen und Klaus-Dieter Kösters (40 Jahre) sowie Heinz Jansen, Hans-Josef Nee, Annelen Dreyer, Brigitte Hottenroth, Marianne Krallmann, Anja Voskuhl, Wilfried Henzen, Werner Middendorf, Udo Plock und Martin Schulte (35 beziehungsweise 30 Jahre) und Bianca Würdemann-Hesse, Andrea Tebben, Heike Nee, Wolfang Heyen, Ralf Meiners und Ralf Schomaker (25 Jahre).


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