150 Zuschauer bei 2. Poetry Slam Texte über Feminismus und Kapitalismus am Mariengymnasium Papenburg

Von Aus der Jugendredaktion berichtet Frauke Rahmeyer

Überwiegend nachdenklich waren die Texte der Slammerinnen am Mariengymnasium Papenburg. Foto: Mariengymnasium PapenburgÜberwiegend nachdenklich waren die Texte der Slammerinnen am Mariengymnasium Papenburg. Foto: Mariengymnasium Papenburg

Papenburg. Im Forum des Mariengymnasiums Papenburg ist die zweite Auflage des Poetry Slams „Slam To Heaven“ über die Bühne gegangen.

Trotz der durch Schnee schlechten Straßenverhältnisse am vergangenen Freitagabend war die Veranstaltung mit ungefähr 150 Zuschauern aus verschiedenen Altersklassen, unter denen sich auch jeweils eine Schulklasse des Staatlichen Gymnasiums und der Berufsbildenden Schulen Papenburg befanden, gut besucht. Wie bereits im August wurde die Veranstaltung in Eigenregie des diesjährigen Abiturjahrgangs des Mariengymnasiums auf die Beine gestellt, was durch den Schulleiter Michael Bloemer sehr gelobt wurde.

In ihrem Element: Anna Maria Rolfes (l.) und Tabea Kruth. Foto: Mariengymnasium Papenburg


Ganz unter dem Motto des Abends, „Be A Voice, Not An Echo“ (sei eine Stimme, kein Echo), wurden Texte zu verschiedenen Themen wie Feminismus, Kapitalismus und psychische Krankheiten vorgetragen. Für das Rahmen- und Pausenprogramm war dank der Schulband unter der Leitung von Thomas Schmidt ebenfalls gesorgt.

"Liebe bleibt Liebe"

Im Gegensatz zum ersten Abend, an dem laut dem Organisationsteam humorvolle und ernste Slams sich die Waage gehalten hätten, regten die meisten Vorträge diesmal mehr zum Nachdenken an. Die insgesamt neun Slammerinnen, bestehend aus „Neulingen“ und „Erfahreneren“ wie der Deutschlehrerin Kira Gerwin, setzten sich dabei mit Aspekten auseinander, die sowohl Einfluss auf das Individuum nehmen, als auch gesellschaftliche Relevanz haben. Als Beispiel wurde von Thanh Ha Vuong, die ebenfalls bereits bei dem vorherigen Slam dabei war, der Slam „Liebe bleibt Liebe“ zum Thema Homosexualität vorgetragen. 



Thanh Ha Voung. Foto: Mariengymnasium Papenburg


Die Resonanzen sowohl des Organisationsteams, als auch der Besucher waren durchweg positiv. Trotzdem ist aufgrund des bevorstehenden Abschlusses des veranstaltenden Jahrgangs noch unklar, ob es möglich ist, den Poetry Slam erneut stattfinden zu lassen, wie es sich ein Teil der Lehrer des Gymnasiums wünscht.


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