Ausstellung in der Michaelschule In Papenburg der Geschichte des Telefons auf der Spur

Michael Sterk

Meine Nachrichten

Um das Thema Papenburg Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Der Vermittler ermöglichte einst die Kommunikation zwischen alter und neuer Technologie. Foto: Michael SterkDer Vermittler ermöglichte einst die Kommunikation zwischen alter und neuer Technologie. Foto: Michael Sterk

Papenburg. Eine Ausstellung zur Geschichte, der Funktion und der Entwicklung des Telefons wird derzeit in der Michaelschule in Papenburg gezeigt. Im Zentrum steht ein Experiment, bei dem alte Geräte mit der neuen Technik verbunden werden.

Die Ausstellung ist ein Projekt von Lehramtsstudenten im Bereich Technik der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg, wie Dozent Manfred Hermanns erklärte. Dazu gehörten Informationstafeln, die unter anderem die Geschichte des Telefons, die Verbreitung, die Entwicklung verschiedener Technologien, das Nutzungsverhalten und auch einige Modelle wie das batteriebetriebene Ortsbatterie-Telefon (OD-Telefon), das Wählscheibentelefon und das Mobiltelefon darstellen.  

Bei der Eröffnung der Ausstellung waren (von links) Schulleiter Thomas Springub, Dozent Manfred Hermanns, Lehrer Christian Voskuhl, Museumsbesitzer Rudi Evers und Lehrerin Claudia Burlager beteiligt. Foto: Michael Sterk

„Im Zentrum der Ausstellung steht eine Telefonvermittlung, mit der man sich von einem selbstgebauten Kurbeltelefon über das Internet mit einem Smartphone verbinden kann“, erklärte Hermanns. Ob das Gerät tatsächlich funktioniert, testeten Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft und Schulleiter Thomas Springub – mit einem positiven Resultat. „Es ist spannend zu sehen, wie das Smartphone vor zig Jahren begonnen hat“, meinte Bechtluft. Springub beschrieb die Ausstellung als „handlungsnahen, praxisorientierten Unterricht.“

Mit einem Ortsbatterie-Telefon rief Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft (vorne) das Smartphone von Schulleiter Thomas Springub (Fünfter von links) an. Foto: Michael Sterk

Die Telefone wurden vom Rundfunk- und Malermuseum von Rudi Evers bereitgestellt. Dies sei bereits die dritte Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Universität und dem Museum in der Michaelschule ihre Premiere feierte, so Springub. Im letzten Jahr ging es um Telegrafie, im Jahr davor um Grammofone. „Es ist gut, dass die Museumsstücke mal auf Tour gehen“, sagte Bechtluft.

Die Oldenburger Studenten haben ein Mikrofon sowie einen Lautsprecher gebaut, mit denen Museumsbesitzer Rudi Evers ein Telefonat führen konnte. Foto: Michael Sterk

Insgesamt 13 Stellwände wurden angefertigt, und mithilfe von zwei "Forscherhandbüchern" können Schüler die Ausstellung eigenständig entdecken. Auch einige Experimente wurden vorbereitet, wie zum Beispiel ein Wählscheibentelefon, dass auseinandergenommen werden darf.

Dozent Hermanns zufolge werde die Ausstellung allen Schulen angeboten, die Interesse hätten. Eine Buchung müsse über das Internet unter sonderausstellung-atb.de erfolgen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN